Telefonaktion für den „größten Pflegedienst Deutschlands“

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Eine Seniorin wird gepflegt. Foto: pixabay
Eine Seniorin wird gepflegt. Foto: pixabay

Kreis Mettmann. Zum Internationalen Tag der Pflege am Donnerstag, 12. Mai, bietet das Düsseldorfer Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz eine Telefonaktion für den „größten Pflegedienst Deutschlands“ an, nämlich für die pflegenden Angehörigen.

Eine gute Versorgung sei in einer älter werdenden Gesellschaft wichtig, und es gebe vielfältige Leistungen und Unterstützungsmöglichkeiten für ältere Menschen, so die Kreisverwaltung. Auch mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen könnten Ältere dann so lange wie möglich selbstständig und selbstbestimmt leben.

Für pflegende Angehörige sind Unterstützungen ein Versorgungsgarant und zugleich ein Entlastungsfaktor in der Pflegesituation.

Mit Expertinnen und Experten kann an diesem Tag über alle Fragen rund um die Themen Alter, Pflege und Demenz gesprochen werden. Das Regionalbüro nimmt die Anrufe von 9 bis 16 Uhr unter 0211 89 22228 entgegen und vermittelt an regionale Expertinnen und Experten aus dem Gesundheits- und Pflegewesen (u. a. die Pflege- und Wohnberatungsstellen aller Städte im Kreis Mettmann). Sie beantworten auch Fragen zum Wohnen im Alter, zur Pflege, zur Selbsthilfe, zum Thema Demenz, zur Betreuung, zur Familialen Pflege, zu Kuren für Pflegende und zu ausländischen Haushaltskräften. Fragen können auch per E-Mail gestellt werden: duesseldorf@rb-apd.de.

Info: Insgesamt gibt es in Nordrhein-Westfalen 12 Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz. Das Regionalbüro Düsseldorf ist zuständig für die Städte Düsseldorf und Mönchengladbach, den Kreis Mettmann und den Rhein-Kreis Neuss. Aufgabe der Regionalbüros ist es, die Versorgungsstrukturen für Menschen mit Pflegebedarf und ihre Angehörigen weiterzuentwickeln.

Angebote zur Unterstützung im Alltag sollen aus- und aufgebaut werden. Um dieses Ziel zu erreichen, werden haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte unterstützt, beraten und vernetzt. Das Regionalbüro bündelt die Erfahrungen und Kompetenzen unterschiedlicher Akteurinnen und Akteure, damit Menschen in ihrer persönlichen Pflegesituation schnell den Weg zum passenden Angebot finden.

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen und die Pflegekassen fördern die gemeinsame Initiative und sind aktiv am Prozess der Weiterentwicklung beteiligt.