Reul: Täter lief 2017 als Prüffall Islamismus

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NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) spricht auf einer Pressekonferenz.
NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Oliver Berg/dpa/Archivbild

Herzogenrath/Düsseldorf (dpa) – Der 31-Jährige, der in einem Regionalexpress bei Herzogenrath mit einem Messer auf Reisende eingestochen hat, war bei den Behörden 2017 als sogenannter Prüffall Islamismus aufgelaufen. Das sagte Innenminister Herbert Reul (CDU) am Freitag in Düsseldorf. Der Mann habe damals in einem Flüchtlingsheim gelebt und sich stark verändert, unter anderem einen Bart wachsen lassen. Das Heim habe dann die Behörden informiert. Es gelte nun zu ermitteln, ob es wirklich ein islamistisches Motiv für die aktuelle Tat gegeben habe. Der Mann, der in NRW lebt, wurde laut Reul im Irak geboren. Die aktuelle Staatsangehörigkeit wisse man noch nicht.