Kutschaty gab Stimme im einstigen Klassenzimmer ab

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SPD-Spitzenmann Thomas Kutschaty und Ehefrau Christina Kutschaty laufen zu ihrem Wahllokal.
SPD-Spitzenmann Thomas Kutschaty und Ehefrau Christina Kutschaty laufen zu ihrem Wahllokal. Foto: Friso Gentsch/dpa

Essen (dpa) – In seinem einstigen Klassenzimmer aus Grundschulzeiten hat SPD-Spitzenmann Thomas Kutschaty zusammen mit seiner Frau Christina am Sonntagmorgen im Essener Stadtteil Borbeck seine Stimme abgegeben. «Das war der Raum der 1d, in diesem Raum bin ich 1974 eingeschult worden», sagte Kutschaty nach der Stimmabgabe. «Ich bin sehr optimistisch, dass das heute ein gutes Ergebnis für die Sozialdemokratie geben wird», sagte Kutschaty. Er setze darauf, dass die SPD stärkste Kraft in Nordrhein-Westfalen werde.

Im Wahlkampf habe er etwa 300 Termine absolviert und gelernt, mit vier Stunden Schlaf auszukommen, sagte er. Er dankte insbesondere der Bundespolitik unter anderem mit Kanzler Olaf Scholz für die breite Rückendeckung im Wahlkampf. Der Wahlausgang werden nach allen Vorhersagen sehr knapp. «Deswegen muss man sich nach dem Wahlabend die Ruhe nehmen und mit allen demokratischen Parteien auch Sondierungsgespräche führen.»

Den Wahltag wollte Kutschaty bis zum Nachmittag zu Hause verbringen, bevor er nach Düsseldorf fahren wollte. Die Kinder, die schon außer Haus wohnen, kämen zum Essen. Auf den Tisch komme Flammkuchen mit grünem Salat aus dem Garten, sagte Kutschatys Frau Christina. Das Ehepaar war zu Fuß zum Wahllokal gekommen.