DWD: Unwetter mit Starkregen in Nordrhein-Westfalen

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Ein Blitz erhellt den Nachthimmel.
Ein Blitz erhellt den Nachthimmel. Foto: Tobias Hartl/Vifogra/dpa/Symbolbild

Essen (dpa/lnw) – Nach tagelangem Sonnenschein ist das Wetter in Nordrhein-Westfalen am Montagnachmittag ungemütlich gewesen. Gewitter mit teilweise kräftigen Schauern und Starkregen sowie kräftige Böen zogen von Westen her über das Land hinweg. Am Nachmittag hob der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine Unwetterwarnung für Köln wieder auf.

Dafür wurde für den frühen Abend für den Regierungsbezirk Arnsberg vor schweren Gewittern gewarnt (Stufe 3 von 4). Es könne zu schweren Schäden an Gebäuden kommen. Bäume können entwurzelt werden und Dachziegel, Äste oder Gegenstände herabstürzen. Überflutungen von Kellern und Straßen sowie örtliche Überschwemmungen an Bächen und kleinen Flüssen seien ebenso möglich wie Blitzeinschläge.

Danach verlagere sich er Schwerpunkt in die Nordosthälfte des Landes, bevor im Laufe der Nacht zum Dienstag die Schauer und Gewitter zögerlich abziehen sollten.

Am Dienstag beruhigt sich laut DWD die Lage allmählich. Es gibt einen Mix aus Sonne und Wolken, und es bleibt überwiegend niederschlagsfrei, nur örtlich sei noch mit Schauern zu rechnen. Die Temperaturen steigen laut Vorhersage auf 23 bis 26 Grad, im Hochsauerland betragen sie um 19 Grad. Der Wind bläst dann nur noch mäßig.

In der Nacht zum Mittwoch sei es zunehmend gering bewölkt oder klar. Örtlich kann es neblig sein, aber niederschlagsfrei. Die Temperaturen sinken in NRW in der Nacht auf Mittwoch auf Tiefstwerte von 14 bis 10 Grad, im Bergland auf 10 bis 7 Grad.