FDP-Generalsekretär: Coronapolitik nicht gut kommuniziert

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Joachim Stamp und Moritz Körner sitzen vor Beginn der Sitzung Landesvorstandes zusammen.
Joachim Stamp und Moritz Körner sitzen vor Beginn der Sitzung Landesvorstandes zusammen. Foto: Federico Gambarini/dpa

Düsseldorf (dpa/lnw) – Der Generalsekretär der NRW-FDP, Moritz Körner, spricht nach dem schlechten Ergebnis bei der Landtagswahl von kommunikativen Problemen in der Bildungs- und Coronapolitik. «Da haben wir offensichtlich unsere Politik nicht gut kommunizieren können und das werden wir uns jetzt in Ruhe nochmal anschauen», sagte der Politiker am Montag vor einer Sitzung von Fraktion und Vorstand im Düsseldorfer Landtag.

Grundsätzlich sei die Bilanz der Schulpolitik der FDP gut. «Aber es ist uns offensichtlich nicht gelungen, das stärker auch ins Bewusstsein der Wählerinnen und Wähler zu bringen. Da war am Ende viel Corona in der Schulpolitik und das ist tatsächlich ein Fehler, den wir nochmal genau analysieren müssen», ergänzte Körner.

Für den Ausgang der Sitzung wünsche er sich als Team stark zu bleiben. «Die FDP ist geschlossen und konzentriert und dieses Signal sollte heute Abend ausgehen. Dann bin ich nach einem doch schwierigen Abend gestern und nachdem es heute Morgen um 6.00 Uhr in den Flieger ging, sehr, sehr glücklich und schlafe dann hoffentlich gut heute Abend ein», sagte Körner.

Die bisherige Regierungspartei FDP verlor bei der Landtagswahl so viel wie noch nie in NRW und landete bei schwachen 5,9 Prozent (2017:12,6). Die CDU gewann nach dem vorläufigen amtlichen Ergebnis 35,7 Prozent der Stimmen (2017: 33,0). Zweiter großer Wahlsieger sind die Grünen, die ihr Ergebnis fast verdreifachten und auf 18,2 Prozent (6,4) kamen. Die SPD sackte auf ihren historischen Tiefstand in NRW von 26,7 Prozent (31,2).