Sperrung der Osttangente wegen Stromarbeiten

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An Hochspannungsmast vor blauem Himmel. Symbolfoto: Pixabay/symbolbild
An Hochspannungsmast vor blauem Himmel. Symbolfoto: Pixabay/symbolbild

Mettmann. Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion bindet die Umspannanlage Mettmann „Am Korreshof“ in das 380-kV-Übertragungsnetz ein. Für die Arbeiten sind Straßensperrungen erforderlich.

Amprion modernisiert derzeit die Umspannanlage südlich der Elberfelder Straße in Mettmann. Der Übertragungsnetzbetreiber hat die 220-kV-Anlage in den letzten Jahren zurückgebaut und eine 380-kV-Anlage errichtet. Nun soll die neue Umspannanlage an das 380-kV-Höchstspannungsnetz angeschlossen werden. Dafür werden derzeit die neuen Leiterseile des südlichen Stromkreises von den Traversen der Masten zur Anlage gezogen.

Dafür ist eine Vollsperrung der Osttangente vom 18. Mai bis 19. Mai sowie vom 23. Mai bis 25. Mai erforderlich. Eine Umleitung wird laut Amprion eingerichtet.

In einem weiteren Schritt sollen ab Ende Juni die Traversen und Leiterseile der nördlichen Seite erneuert werden: „Sollte es im Rahmen der Baumaßnahme erneut zu Straßensperrungen kommen, werden wir diese rechtzeitig ankündigen“, so Amprion-Projektsprecherin Anne Frentrup. Amprion plant, das Gesamtprojekt bis Ende 2022 abzuschließen.

Amprion erläutert: Umspannanlagen zählen zu den wichtigsten Elementen des Höchstspannungsnetzes. Sie verbinden das Übertragungsnetz mit den Verteilnetzen, Erzeugungsanlagen und großen Industrieunternehmen. Ihre Hauptaufgaben sind es, Stromleitungen ein- und auszuschalten und die elektrische Energie auf eine andere Spannungsebene umzuspannen.

Da im Zuge der Energiewende immer mehr Strom über größere Entfernungen transportiert werden muss, modernisiert Amprion nach und nach einen Großteil seiner rund 170 Umspannanlagen.