Orientierung verloren: Polizei stoppt Radfahrer auf A30

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Eine Polizistin hält während einer Polizeikontrolle eine rote Winkerkelle in die Höhe.
Eine Polizistin hält während einer Polizeikontrolle eine rote Winkerkelle in die Höhe. Foto: Sebastian Willnow/zb/dpa/Symbolbild

Münster (dpa/lnw) – Weil er einen Freund besuchen wollte und dabei die Orientierung verlor, ist ein 45 Jahre alter Fahrradfahrer kurzerhand über die Autobahn 30 Richtung Hannover geradelt. Nach Zeugenhinweisen hätten Beamte den Münsteraner am Dienstagmorgen auf seinem Hollandrad in Höhe der Anschlussstelle Ibbenbüren-West gestoppt, teilte die Polizei am Mittwoch in Münster mit.

Laut eigenen Angaben war der 45-Jährige schon im Morgengrauen um 4.00 Uhr in Münster aufgebrochen, um einen Freund im Ibbenbüren (Kreis Steinfurt) zu besuchen. Offenbar kam er dabei etwas vom Kurs ab und landete in Hörstel, einem Ort nordwestlich von Ibbenbüren. Dort habe er die Orientierung verloren und sei auf die A30 aufgefahren. Die Polizisten eskortierten den Mann von der Autobahn und sprachen eine Verwarnung aus.

Von Münster bis ins nördlich gelegene Ibbenbüren sind es rund 35 Kilometer Luftlinie. Etwa 50 Kilometer lang ist die Strecke, wenn man auf der Straße fährt.