NRW-Regierungschef: Auf häufigeres Extremwetter einstellen

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Hendrik Wüst besucht auch das vom Unwetter betroffene Lippstadt.
Hendrik Wüst besucht auch das vom Unwetter betroffene Lippstadt. Foto: Lino Mirgeler/dpa

Paderborn (dpa/lnw) – Die Tornados in Nordrhein-Westfalen zeigen nach Ansicht von Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) einmal mehr, dass mit häufigeren Extremwetter-Ereignissen gerechnet werden muss. Als er am Freitagabend die ersten Videos von den Tornados in NRW gesehen habe, sei auch sein erster Gedanke gewesen, dass man das nur aus den USA kennt, sagte Wüst am Samstag in Paderborn. «Wenn man heute diese Schneise der Verwüstung hier sieht, dann fasst das einen schon an. Dann sieht man, dass das eben auch bei uns leider möglich ist und wir müssen uns darauf einrichten, dass so etwas hier häufiger passiert», erklärte Wüst. Man müsse auf solche Extremwetterereignisse vorbereitet sein. «Es zeigt natürlich auch die Bedeutung des Klimaschutzes, das sieht man auch an einem solchen Unglück», betonte der CDU-Politiker.