Unwetter: Erneut Tornado-Gefahr am Montag [Update]

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Der Turm am Velberter Rathaus vor Unwetterwolken. Foto: Volkmann
Der Turm am Velberter Rathaus vor Unwetterwolken. Foto: Volkmann

Kreis Mettmann. Die neue Woche startet voraussichtlich ungemütlich: Der Deutsche Wetterdienst geht örtlich von erneuten Unwettern aus.

*Update, 19.32 Uhr*

Es gilt eine weitere aktuelle Warnung vor starkem Gewitter für den Kreis Mettmann. Laut Deutschem Wetterdienst können Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 70 km/h (20m/s, 38kn, Bft 8) sowie Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 15 l/m² und 25 l/m² in kurzer Zeit auftreten. Die Warnung gilt bis 21 Uhr.

*Update, 18.00 Uhr*

Der Deutsche Wetterdienst hat die amtliche Warnung vor starkem Gewitter verlängert. Die Lage gilt nun bis 19.30 Uhr. Es können weiterhin Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 70 km/h (20m/s, 38kn, Bft 8) sowie Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 15 l/m² und 25 l/m² in kurzer Zeit auftreten.

*Update, 17.30 Uhr*

Es gilt eine amtliche Warnung bis 18 Uhr. Von Südwesten ziehen laut Wetterdienst wiederholt Gewitter auf. Dabei kann es Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 70 km/h (20m/s, 38kn, Bft 8) sowie Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 15 l/m² und 25 l/m² pro Stunde geben.

*Update, 16.05 Uhr*

Der Deutsche Wetterdienst warnt bis zunächst 16.30 Uhr für den Kreis Mettmann vor starken Gewittern. Örtlich könne es Blitzschlag geben. Bei Blitzschlag bestehe
Lebensgefahr.

„Vereinzelt können beispielsweise Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden“, so der DWD. Der Wetterdienst mahnt zu Vorsicht vor herabstürzenden Ästen, Dachziegeln oder Gegenständen. Während des Platzregens seien kurzzeitig Verkehrsbehinderungen möglich.

*Vorabinformation*

Der Deutsche Wetterdienst hat noch am Sonntagabend für den Kreis Mettmann eine Vorabinformation über eine mögliche Unwetterlage herausgegeben. Am Montag kann es ab 12 Uhr und dann bis 22 Uhr zu teils kräftigen Gewittern kommen. Man müsse laut Wetterdienst mit Starkregen zwischen 20 und 35 l/qm in kurzer Zeit rechnen.

Weitere Begleiterscheinungen seien größerer Hagel mit Korngrößen um drei Zentimeter und schwere Sturmböen bis orkanartige Böen zwischen 95 und 110 km/h.

„Im Abendverlauf ziehen die Gewitter allmählich nordostwärts ab“, so der Wetterdienst.

Die Vorabinformation des Wetterdienstes soll dazu dienen, sich auf eine mögliche Unwetterlage vorzubereiten.

„Gewitter mit den genannten Begleiterscheinungen treten
typischerweise sehr lokal auf und treffen mit voller Intensität
meist nur wenige Orte“, so der DWD. Genauere Angaben zu Ort, Gebiet und Zeitpunkt
des Ereignisses erfolgen mit der Ausgabe der amtlichen Warnungen. Der Wetterdienst rät: „Bitte verfolgen Sie die weiteren Wettervorhersagen mit
besonderer Aufmerksamkeit.“

*Erstmeldung*

Der Sonntag war sonnig mit sommerlichen Temperaturen. So bleiben wird das laut Deutschem Wetterdienst (DWD) nicht. Zum Wochenstart ziehen Wolken auf: Gewitter, Starkregen, Sturmböen und Hagel prognostiziert der Deutsche Wetterdienst für Nordrhein-Westfalen. Bereits in der Nacht ziehen erste Schauerwolken aus Südwesten heran, ab Montagnachmittag kann es „starke Gewitter“ geben, örtlich bestehe laut Wetterdienst auch Unwettergefahr.

Grund für den Wetterwechsel ist ein Tief, das sich von Frankreich über die Benelux-Staaten bis hinauf zur Nordsee verlagert. Von Südwesten zieht zudem zu Gewitter neigende Luft heran.

Bereits in der Nacht kann es daher in NRW zu Schauern und einzelnen Gewittern kommen, örtlich möglicherweise mit Starkregen um 15 l/qm in einer Stunde und stürmische Böen mit Windgeschwindigkeiten um 60 km/h.

„Im Laufe des Vormittags weiter nordostwärts ausbreitende Schauer bei örtlichen Gewittern mit ähnlichen Begleiterscheinungen“, so der DWD.

Ab Montagnachmittag könne es häufiger zu starken Gewitter mit Starkregen bis 25 l/qm in einer Stunde, Sturmböen bis 80 km/h und Hagel mit Korngrößen bis zu einem Zentimeter kommen. Örtlich seien auch schwere Gewitter mit Unwetterpotential durch Starkregen bis 40 l/qm, Sturmböen um 90 km/h (BFT 9-10) und Hagel um 2 cm.

Im Südosten von Nordrhein-Westfalen seien Tornados nicht auszuschließen, so der Wetterdienst. Dort sei Wahrscheinlichkeit für Unwetter generell höher als im Nordwesten.

Auch im Kreis Mettmann könnte es wieder krachen. Die Modellierung von „kachelmannwetter.com“ prognostiziert für Montag ab etwa 9 Uhr ein Regenwolkenband über Städten des Kreises. Ab 15 Uhr und bin in den Abend hinein könnte es dann mit leichten bis mäßigen, örtlichen sogar starken Gewittern deutlich ungemütlicher werden. Auch Starkregen ist möglich.

In der zweiten Hälfte der Nacht zu Dienst beruhigt sich die Lage mit Abzug der Luftmassen nach Nordosten.

Diesen Beitrag aktualisieren wir am Montag um mögliche Unwetterwarnungen und Wetterhinweise.