Kürbis-Wettbewerb: Rekord liegt bei 38 Kilogramm

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Kürbis auspflanzen
Kenan, Lias, Jennifer Doppke (Leiterin des AWO Familienzentrums), Dirk Sondermann (Geschäftsführer der KDM in Ratingen), Claudia Rügemer (Leiterin des Rechtsamtes des Kreises), Anja Sebat (Leiterin des AWO Familienzentrums) pflanzen gemeinsam die kleinen Kürbispflanzen in das Gemüsebeet der Kita. Foto: Kreis Mettmann

Kreis Mettmann. Zum zehnten Mal läuft im Kreis Mettmann aktuell der Wettbewerb „Vom Kompost zum Kürbis“.

Stellvertretend für alle Kitas, Grund- und Förderschulen im Kreis haben die Kinder des AWO-Familienzentrums in Mettmann jetzt die vorgezogenen Kürbis-Pflänzchen in den Kompost ausgepflanzt. Die kleinen Nachwuchs-Gärtner Lena, Kenan und Lias haben gemeinsam mit ihren Freunden die Kürbispflanzen der Sorte „Gelber Zentner“ liebevoll betreut und sie mit Wasser versorgt. Nun sind sie groß genug und können ins Gemüsebeet der Kita gepflanzt werden.

„Ich freue mich, dass den Kindern hier in der Einrichtung ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen nahegebracht wird und sie lernen, dass Garten- und Küchenabfälle nicht in den Restmüll, sondern in die Biotonne gehören. Der entstehende nährstoffreiche Kompost kann dann hervorragend im eigenen Gemüsegarten genutzt werden“, so Claudia Rügemer, Leiterin des Rechtsamtes des Kreises, die gemeinsam mit Abfallberaterin Beatrice Waldapfel und KDM-Geschäftsführer Dirk Sondermann die Auspflanzaktion besuchte.

Auch in diesem Jahr machen viele Kinder im Kreis Mettmann bei dem Wettbewerb mit. Bis Mitte April haben sich 93 Kindergärten und Schulen mit 4.755 Kindern angemeldet. Jede Einrichtung hat fünf Säcke Kompost von der Kompostierungsanlage für Bioabfälle KDM in Ratingen erhalten.

Im Herbst endet der Wettbewerb. Dann erhalten die Kinder, die den größten Kürbis gezüchtet haben, einen Preis. Das höchste Gewicht, das ein Kürbis auf die Waage gebracht hat, waren stolze 38 Kilogramm. Die Kinder der AWO-Kita freuen sich bereits jetzt, denn aus den Kürbissen wird eine leckere Suppe für die kleinen fleißigen Gärtner gekocht. „Das schmeckt!“, sind sich auch Lena, Kenan und Lias einig.