ADAC erwartet ab Mittwochmittag viele Staus in NRW

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Autos stauen sich auf einer Autobahn.
Autos stauen sich auf einer Autobahn. Foto: Christoph Schmidt/dpa/Symbolbild

Köln (dpa/lnw) – Staugefahr in Nordrhein-Westfalen: Der ADAC rechnet wegen des langen Christi-Himmelfahrts-Wochenendes ab Mittwochmittag mit langen Blechschlangen auf den Autobahnen in NRW. «Es gibt praktisch keine Corona-Einschränkungen mehr für den Urlaubsverkehr. Wenn die hohen Spritpreise und Lebenshaltungskosten der Reiselust keinen Dämpfer verpassen, wird sich das Stauniveau der Zeit vor Corona annähern», sagte ADAC-Verkehrsexperte Roman Suthold.

Wegen des Aufeinandertreffens von Berufspendlern und Kurzurlaubern könne das Staugeschehen am Mittwoch in der Zeit von 13.00 bis 19.00 Uhr sogar besonders ausgeprägt sein, warnte der ADAC. 2019 habe der Mittwoch vor Christi Himmelfahrt mit 1335 Staumeldungen in NRW zu den staureichsten Tagen des Jahres gehört.

Sehr staugefährdet seien vor allem die Autobahnen im Großraum Köln und im Ruhrgebiet, betonte der ADAC. Vor allem an Baustellen sei Geduld gefragt.

Bei schönem Wetter rechnet der Verkehrsclub außerdem an Christi Himmelfahrt sowie Samstag und Sonntag auf den Ausfallstraßen der Städte in die Naherholungsgebiete mit Verzögerungen durch Tagesausflügler. Am Sonntagnachmittag sorge dann der Rückreiseverkehr für volle Autobahnen. Wenig Verkehr erwartet der ADAC in NRW hingegen am Freitag.

Im Jahr vor der Corona-Pandemie, 2019, gab es laut ADAC von Mittwoch bis Sonntag in NRW 2081 Meldungen über Staus und stockenden Verkehr mit einer Gesamtlänge von 2481 Kilometern.