Bessere Ökobilanz beim Grillen: Briketts aus Kokosnuss

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Gemüsen liegt auf dem Grill. Foto: VZ NRW/Adpic
Gemüsen liegt auf dem Grill. Foto: VZ NRW/Adpic

Langenfeld. Holzkohle oder Briketts, Gas oder Elektro: Beim Grillen geht es nicht ohne Energie. Die Verbraucherzentrale NRW Langenfeld rät, bei Grillkohle und Briketts Produkte aus Deutschland zu wählen.

Zudem sollten Grill-Fans nach Ansicht der Verbraucherschützer auf Zeichen für nachhaltige Waldwirtschaft zu achten. Erkennbar sei das etwa am FSC-Siegel (Forest Stewardship Council). „Produkte ohne Kennzeichnung können aus Raubbau an Urwäldern stammen“, so die Verbraucherzentrale.

Es gehe sogar ganz ohne Natureingriff: Mittlerweile gibt es Grillbriketts aus Reststoffen wie Olivenkernen, Maisspindeln oder Kokosnussschalen.

Auch die eigene Gesundheit sollte man bei der Auswahl der Brennmaterialien im Blick haben. Wenn Altpapier oder Holz verbrannt wird, können krebserregende Stoffe im Rauch sein. Gemüse, Fleisch oder Fisch werden am besten auf wiederverwendbare Grillschalen aus Edelstahl oder mit emaillierter Oberfläche gelegt. Für das Klima noch relevanter ist die CO2-Ersparnis, wenn man weniger Fleisch und stattdessen mehr pflanzliche Produkte grillt.

Weitere Grilltipps gibt es unter: www.verbraucherzentrale.nrw.