Elektrisches Rollstuhl-Fahrrad für Pro Mobil

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Vanessa Maschke und Daniel Deppner, Bereichsleitung Ambulant Unterstütztes Wohnen bei Pro Mobil, bei einer der ersten Fahrten mit dem neuen Fahrrad. Foto: Pro Mobil
Vanessa Maschke und Daniel Deppner, Bereichsleitung Ambulant Unterstütztes Wohnen bei Pro Mobil, bei einer der ersten Fahrten mit dem neuen Fahrrad. Foto: Pro Mobil

Velbert/Heiligenhaus. Ein neues E-Fahrrad für Rollstuhlfahrer hat jetzt der Verein Pro Mobil bekommen. Möglich gemacht haben die Anschaffung die „Aktion Mensch“ und lokale Sponsoren.

Bei Pro Mobil ist ein elektrisches Rollstuhl-Fahrrad in Betrieb gegangen. Damit können Personen im eigenen Rollstuhl mit dem Fahrrad befördert werden, ohne dass sie ihren Rollstuhl verlassen müssen.

Mithilfe der elektrischen Kipprampe fahren sie einfach hinauf und werden hier angeschnallt. Auch das Befestigen von motorischen Hilfen für Rollstuhlfahrer, die mit ihren Armen selbst fahren können, ist möglich. Dann kann der Assistent in die Pedale treten.

Menschen mit Behinderung haben nun eine weitere Fortbewegungsmöglichkeit. Sie können in Heiligenhaus zum Beispiel den Panorama-Radweg nutzen und auch hier die Gastronomie bequem erreichen, da die meisten Betriebe auf Barrierefreiheit eingestellt sind.

Bisher waren Menschen mit komplexen Behinderungen, die keine Restmobilität haben, von solchen Outdoor-Aktivitäten ausgeschlossen. Sie konnten ausschließlich selbst im Rollstuhl fahren, das aber aufgrund der Steigungen und der Verkehrssituation recht schwer ist.

Die Anschaffung dieses Rades wurde möglich durch die „Aktion Mensch“, Akzenta Heiligenhaus, den ADFC und Weihnachtsspenden vom vergangene Jahr. Das Elektro-Rollstuhlfahrrad wurde von „e-motion“ in Velbert mitsamt einer umfassenden Anleitung geliefert.