Volkssolidarität: Ping-Pong für Parkinson-Patienten

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Ein Tischtennisschläger und ein Ball liegen bereit. Foto: pixabay
Ein Tischtennisschläger und ein Ball liegen bereit. Foto: pixabay

Ratingen. „Ping Pong Parkinson ist Medizin ohne Rezept“, erklärt Manfred Evers vom Vorstand der Volkssolidarität Ratingen den Grund, warum Ping-Pong angeboten werden soll.

Die sportliche Betätigung mache Spaß und helfe gegen die Beschwerden der typischen Parkinson-Symptome. Diese sind eine steifere Muskulatur, die Verlangsamung von Bewegungen oder auch das Zittern der Hände. All diese Erscheinungen der Krankheiten, die durch den langsamen Verlust von Nervenzellen gekennzeichnet ist, lassen sich zeitweite mit dem Tischtennis bremsen. Selbst der Tremor der Hände kann nachlassen, sobald die Spieler den Schläger in den Händen halten.

Bei einigen ist dieser Effekt bis zum nächsten Tag, bei anderen nur für die Zeit des Trainings eingetreten. „Mittlerweile gibt es bundesweit ca. 100 Ping Pong Parkinsongruppen mit steigender Tendenz“, hat sich Evers erkundigt. Wichtig sei, dass wirklich Ping Pong gespielt werde und kein Wettkampf. „Ziel ist es, dass der Ball möglichst oft hin und her gespielt wird. Es soll ein Miteinander und kein Wettkampf sein“, so Evers.

Die Volkssolidarität Ratingen strebt diesbezüglich eine Kooperation mit der BSG Ratingen an. Angedacht ist auch ein Fachvortrag zu dem Thema PPP anzubieten. Wer also Interesse an dieser sportlichen Betätigung hat, kann sich unter ratingen@volkssolidaritaet.de oder 02102-8762202 (Anrufbeantworter) melden.