Ordner-Einsatz gegen Gladbach: 30.000 Euro Strafe für VfB

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Frankfurt/Main (dpa) – Der VfB Stuttgart muss wegen körperlicher Auseinandersetzungen zwischen eigenen Ordnern und Fans von Borussia Mönchengladbach nach dem Fußball-Bundesligaspiel der beiden Clubs eine Geldbuße von 30.000 Euro zahlen. Diese Strafe verhängte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) laut einer Mitteilung vom Montag. Bis zu 10.000 Euro könne der Verein für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, müsse dies aber bis zum 31. Dezember beim DFB nachweisen.

Nach Abpfiff der Heimpartie gegen Gladbach am 5. März war es im Gästeblock des Stadions zu körperlichen Auseinandersetzungen zwischen dem Stuttgarter Ordnungsdienst und Borussia-Anhängern gekommen. Dabei hätten mehrere Ordner mit Fäusten auf Mönchengladbacher Zuschauer eingeschlagen. Zudem sei ein Anhänger getreten worden, hieß es weiter.

Für die Vorkommnisse hätte der DFB-Kontrollausschuss im Normalfall eine Geldstrafe von 40.000 Euro beim DFB-Sportgericht beantragen können. Im Hinblick auf die coronabedingte Einschränkung der Stadionkapazität bei diesem Spiel und die dadurch verminderten Zuschauereinnahmen habe das DFB-Sportgericht allerdings einen Nachlass von 25 Prozent gewährt. Der VfB hat dem Urteil zugestimmt. Es ist somit rechtskräftig.