Wüst würdigt Bouffier als Architekten von Schwarz-Grün

9
Volker Bouffier (CDU), scheidender Ministerpräsident des Landes Hessen.
Volker Bouffier (CDU), scheidender Ministerpräsident des Landes Hessen. Foto: Arne Dedert/dpa

Düsseldorf (dpa) – Der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, Nordrhein-Westfalens Regierungschef Hendrik Wüst, hat die Verdienste seines scheidenden hessischen Amtskollegen Volker Bouffier (beide CDU) gewürdigt. «“Der Andere könnte auch Recht haben“ – mit dieser Haltung, durch die Vertrauen entstand, wurde Volker Bouffier Architekt des ersten schwarz-grünen Bündnisses in einem Flächenland, das bis heute erfolgreich ist», unterstrich Wüst am Montag laut Mitteilung der Düsseldorfer Staatskanzlei.

Wüst startet am Dienstag selbst Koalitionsverhandlungen mit den NRW-Grünen. Bouffier sollte am Montagabend bei einem großen Festakt mit mehr als 600 Gästen in Wiesbaden aus dem Amt verabschiedet werden. Er ist der dienstälteste Regierungschef Deutschlands mit einer Amtszeit von fast zwölf Jahren.

Wüst hob hervor: «Die großen Herausforderungen unserer Zeit können wir nur lösen, wenn wir vom „Oder“ zum „Und“ kommen.» Bouffier habe in Hessen bewiesen, wie das geht: «CDU und Grüne setzen ihre Überzeugungen in praktische Politik um. Das gelingt auf Dauer nur im Kompromiss.»