Nach anonymem Sex: Zwei Affenpockenfälle in Düsseldorf

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Diese elektronenmikroskopische Aufnahme aus dem Jahr 2003, die von den Centers for Disease Control and Prevention zur Verfügung gestellt wurde, zeigt reife, ovale Affenpockenviren (l) und kugelförmige unreife Virionen (r), die aus einer menschlichen Hautprobe im Zusammenhang mit dem Präriehundeausbruch von 2003 stammt.
Diese elektronenmikroskopische Aufnahme aus dem Jahr 2003, die von den Centers for Disease Control and Prevention zur Verfügung gestellt wurde, zeigt reife, ovale Affenpockenviren (l) und kugelförmige unreife Virionen (r), die aus einer menschlichen Hautprobe im Zusammenhang mit dem Präriehundeausbruch von 2003 stammt. Foto: Cynthia S. Goldsmith/Russell Regner/CDC/AP/dpa/Archivbild

Düsseldorf (dpa/lnw) – In Düsseldorf sind bei zwei weiteren Menschen Affenpocken diagnostiziert worden. «Laut eigenen Angaben hatten die betroffenen Personen zuvor ungeschützten anonymen Geschlechtsverkehr, bei dem es vermutlich auch zum Kontakt mit Affenpocken gekommen ist», teilte die Stadt am Dienstag mit. Insgesamt gebe es damit nun vier bekannte Fälle in Düsseldorf.

Das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt wies erneut darauf hin, dass eine Übertragung von Mensch zu Mensch vorwiegend durch engen Körperkontakt erfolge: «Im aktuellen, weltweiten Ausbruch sind vor allem Männer betroffen, die Sex mit Männern haben; die Infektion kann aber bei jeglichem engen Körperkontakt übertragen werden.»