Sohn soll Mutter an Weihnachten ermordet haben: Prozess

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Eine Statue der Justitia steht mit Waage und Schwert in der Hand.
Eine Statue der Justitia steht mit Waage und Schwert in der Hand. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Dortmund (dpa/lnw) – Mit 15 Messerstichen soll ein 30-jähriger Dortmunder am zweiten Weihnachtstag 2021 seine Mutter getötet haben. Seit Dienstag muss sich der Deutsche wegen heimtückischen Mordes vor dem Dortmunder Schwurgericht verantworten. Nach der Bluttat am frühen Morgen hatte der Angeklagte selbst die Polizei alarmiert und sich widerstandslos festnehmen lassen. Zu seinem Motiv sagte er damals den Angaben zufolge: «Sie hat mich nur noch genervt.»

Zu Prozessbeginn wiederholte der 30-Jährige diese Einlassung nicht. Weil der vom Gericht hinzugezogene psychiatrische Sachverständige aus Termingründen nicht am ersten Verhandlungstag teilnehmen konnte, wurde die Vernehmung des Angeklagten auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Verteidiger Marco Ostmeyer kündigte jedoch bereits an, dass sein Mandant die Tat keineswegs bestreiten werde. Fraglich sei jedoch, ob die Mutter zu Beginn des Angriffs geschlafen habe oder wach gewesen sei.