Folkerdey-Festival: Musik bis um Mitternacht

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Das Folkerdey-Open-Air bietet ein buntes Bühnenprogramm. Foto: Andreas Heller/Archiv
Das Folkerdey-Open-Air bietet ein buntes Bühnenprogramm. Foto: Andreas Heller/Archiv

Ratingen. Am Samstag, 11. Juni, findet das 15. Folkerdey Open-Air statt – von 14 Uhr bis Mitternacht.

Nach zwei Jahren Pause meldet sich das älteste Festival von Ratingen zurück. Auf dem wild-romantischen Eisenzeitlichen Gehöft am Grünen See laden zwölf Bands aus der Folk- und Weltmusik ein zum Träumen, Tanzen und Feiern. Typisch für den Folkerdey-Sound sind schon immer Irish Trad, Orient und Americana. Hinzu kommen dieses Jahr Klänge aus Schweden und Reggae.

Es spielen die Locals von Drowsy Maggie irische Musik im klang-gewaltigen Gewand. Shishko Disco befeuern einen besonders heißen Schmelztiegel der Tanzmusikkulturen. Mr. Weazley sattelt seine karibischen Roots auf Afro-, Hiphop- und Reggae-Grooves. Symbio schaffen magische, nordische Klangwelten mit Akkordeon und Drehleier. The Stompin‘ Gents bringen Bluegrass und Old Time mit. Felice & Cortes machen Musik, Akrobatik und Schauspiel – oft gleichzeitig. Die Tradtravellers haben sich über Jahre einen fesselnden Sound traditioneller irischer Musik erspielt. Yola Muhabbet vereinen typisch anatolische Instrumente mit Liedern in acht Sprachen des Orients. Claudia Rudek singt eigene Songs und spielt Old-Time-Tunes mit ihrer Acoustic Band. Simon Sandmann ist Singer-Songwriter mit starken Texten. Und die Reel Talents eröffnen als Stammgäste und jüngste Band das Festival mit Irish Folk.

Es gibt ein vielfältiges vegetarisches Angebot. Grillwurst kommt vom Biometzger, vieles aus der Region, wie das Ratuga-Bier. Plastikbesteck ist Tabu, dafür gibt es Fingerfood oder kompostierbare Schalen. Selbst die Folkerdey-Shirts und Turnbeutel sind aus Bio-Baumwolle. Außerdem bietet das Festival beste Voraussetzungen zur Anreise mit Fahrrad, Bus und Bahn.

Folkerdey tut Gutes: Ein Euro jeder Eintrittskarte geht an die Uno Flüchtlingshilfe. Zudem ist die Westdeutsche Spenderzentrale zu Gast. Mitarbeiter informieren über die Spende von Stammzellen, die Leben retten kann. Man kann sich direkt vor Ort durch einen Abstrich typisieren lassen.

Die Förderung und ein Sponsoring der Stadtwerke Ratingen sichern das Festival nachhaltig für die Zukunft. Außerdem unterstützen Ratinger Betriebe das Event seit Jahren: Sparkasse HRV, Rösterei Rosendahl, Talschlösschen, Rigo Eifler, Autoglas, Schwaab und Ergüllü.

Tickets gibt es nur noch über www.neanderticket.de als Online-Ticket oder auf Papier an über 50 Verkaufsstellen in der Region; beim Reisebüro Tonnaer in Ratingen, bei Optik Palm in Hösel, und ab 1. Juni im Reisebüro Wennmann in Lintorf. Es gibt keinen Ticketverkauf mehr auf dem Festivalgelände.

Der Eintritt beträgt zwölf Euro, Kinder unter 14 Jahren haben freien Eintritt.

Der Förderverein Folkerdey Ratingen sucht zudem neue Mitglieder. Im Jahresbeitrag von mindestens 20 Euro ist der Eintritt schon inbegriffen. Beitrittsantrag und weitere Infos unter www.folkerdey.de.