Warnung: Gewitterfront erreicht den Kreis Mettmann [Update]

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Regen an einer Scheibe. Foto: Volkmann
Regen an einer Scheibe. Foto: Volkmann

Kreis Mettmann. Im Kreis Mettmann kann es in den Abendstunden zu Gewittern mit Starkregen kommen. Der Deutsche Wetterdienst hat eine amtliche Warnung herausgegeben. 

*Update, 6. Juni*

Auch für den heutigen Pfingstmontag gilt eine amtliche Warnung: Der DWD sagt Windböen mit Geschwindigkeiten um 55 Stundenkilometer vorher. In Schauernähe müssen mit Sturmböen um 65 km/h gerechnet werden. Die Warnung gilt bis 18 Uhr.

Der Wetterdienst sagt für Nordrhein-Westfalen auffrischenden Wind, einzelne Schauer und Gewitter vorher. Der Grund: „An der Südflanke eines Tiefs über der Nordsee wird mit einer westlichen Strömung kühlere Meeresluft nach Nordrhein-Westfalen geführt“.

*Erstmeldung*

Schon seit einigen Stunden regnet es auch im Kreis Mettmann, nun könnte die Wetterlage noch ungemütlicher werden. Zunächst bis 17.30 Uhr und inzwischen mit eine Verlängerung bis 18-15 Uhr treten laut Deutschem Wetterdienst in den kreisangehörigen Städten Gewitter auf. Dann mit Starkregen und Niederschlagsmengen zwischen 15 l/m² und 25 l/m² pro Stunde.

Laut amtlicher Wetterwarnung können zudem Windböen mit Geschwindigkeiten bis 60 km/h (17m/s, 33kn, Bft 7) und kleinkörniger Hagel auftreten. Der DWD warnt vor möglichen Gefahren: „Örtlich kann es Blitzschlag geben. Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr“. Während des Platzregens seien kurzzeitig Verkehrsbehinderungen möglich.

Grund ist eine Tiefdruckzone, die sich von Westeuropa bis nach Süddeutschland erstreckt. Nordrhein-Westfalen liegt ein Einzugsbereich. „Damit verstärkt sich von Südwesten der Zustrom feuchtwarmer Luftmassen zunächst noch, bevor zum Montag hinter einer Kaltfront kühlere Meeresluft herangeführt wird“, so der Wetterdienst.