Schwer verletzter Fahrer erst Stunden nach Unfall gefunden

19
Ein Rettungswagen fährt über eine Autobahn.
Ein Rettungswagen fährt über eine Autobahn. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Nideggen (dpa/lnw) – Nach einem Unfall im Kreis Düren ist der schwer verletzte Fahrer per Zufall von Radfahrern am Unfallort entdeckt worden. Unter starken Schmerzen hatte der Mann dort wohl die ganze Nacht verbracht. Der 31-Jährige war vermutlich am späten Samstagabend mit seinem Wagen auf der L218 zwischen Nideggen-Schmidt und Hürtgenwald-Vossenack von der Straße abgekommen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Etwa 150 Meter von der Landstraße entfernt war das Auto auf dem Dach zum Liegen gekommen – und von der Straße aus schwer zu erkennen.

Anhang der Spurenlage konnte ermittelt werden, dass das Fahrzeug zunächst auf der abschüssigen Serpentinenstrecke fuhr und dann aus bislang ungeklärter Ursache in einer scharfen Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abkam. Er durchfuhr zunächst eine Böschungsvertiefung, krachte gegen einen Zaunpfahl und fuhr dann einen steilen Wiesenhang hinab, wo er sich möglicherweise mehrfach überschlug. Wie die Polizei weiter mitteilte, war das Fahrzeug aufgrund des abfallenden Geländes und hohen Bewuchses für vorbeifahrende Verkehrsteilnehmer nicht zu erkennen.

Die beiden aufmerksamen Radfahrer hatten das Auto und den daneben liegenden Mann dann am Sonntagvormittag entdeckt und die Polizei verständigt. Aufgrund der Schwere seiner Verletzungen war eine Befragung durch der Polizei nicht möglich. Ein Rettungshubschrauber brachte den 31-Jährigen in eine Klinik.