Gottesdienst zu Flucht, Vertreibung und neuer Heimat [Update]

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Das Thema als Kunst. Bild: Elke Voss-Klingler
Das Thema als Kunst. Bild: Elke Voss-Klingler

Wülfrath. Am Sonntag, 19. Juni, ab 17 Uhr findet in der Kulturkirche ein Gottesdienst statt, der das Thema „Flucht, Vertreibung, Integration und neue Heimat“ behandelt.

*Update* Die vorliegende Veranstaltung entfällt aus gesundheitlichen Gründen, das teilt Pfarrer Ingolf Kriegsmann mit.

„Wir möchten uns diesem Thema nicht nur mit den negativen Aspekten, sondern auch mit seinen ganzen Chancen nähern“, erklärt Pfarrer Ingolf Kriegsmann. Das Thema Flucht und Vertreibung sei nicht neu. „Darüber wird schon seit biblischen Zeiten berichtet“, so der Pfarrer.

Kriegsmann: „In einer Biblischen Geschichte, die sich vor 3.200 Jahren zugetragen hat, muss eine jüdische Familie wegen einer Hungersnot aus Israel in das Nachbarland Jordanien fliehen. Sie wird dort aufgenommen und kann erst eine Generation später in das ursprüngliche Heimatland zurückkehren.“ Manchmal seien Familien gezwungen, sich in Sicherheit zu bringen, kämen dann aber um viele Erfahrungen reichen und mit neuen Eindrücken zurück.

Zu Bildern von Elke Voss-Klingler und der Musik von Thomas Gerhold und Yonis (Künstlername: Dani Roma) will man im Gottesdienst „bildlich gesprochen tanzen“. Man könne nicht immer darauf warten dass sich die Verhältnisse ändern. „Man muss trotz allem lernen zu leben und zur Musik zu tanzen“, meint Pfarrer Kriegsmann. In dem Neuen und Unbekannten liege auch eine Chance.

Die Bilder, die die Künstlerin Elke Voss-Klingler auf dem Leinen alter Kaffeesäcke gestaltet hat, hängen in der Kirche und können besichtigt werden. Die Künstlerin Elke Voss-Klingler ist anwesend und kann zu ihren Werken angesprochen werden. Der Musiker und Künstler Yonis – Dani Roma stellt zur Zeit im Zeittunnel aus.