Frau in Sucht-Einrichtung verletzt: Bewohner verdächtig

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Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Streifenwagens der Polizei.
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Streifenwagens der Polizei. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Mülheim (dpa/lnw) – Eine 43 Jahre alte Bewohnerin einer Einrichtung für Sucht- und psychisch Kranke in Mülheim/Ruhr ist mit lebensgefährlichen Verletzungen im Treppenhaus gefunden worden. Nach Zeugenaussagen sei ein 35 Jahre alter Mitbewohner nach der Tat am frühen Mittwochmorgen unter Verdacht geraten und festgenommen worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Der Mann werde vernommen. Er werde weiter ermittelt, ob ein versuchtes Tötungsdelikt vorliege.

In der Wohneinrichtung in einem Waldstück zwischen Mülheim und Duisburg sind Menschen mit psychischer Erkrankung und gleichzeitig ausgeprägter Suchtproblematik sowie auffälligen Verhaltensweisen untergebracht. Ziel der Betreuung ist es, den Suchtmittelkonsum wenn möglich zu reduzieren. Im Gegensatz zu anderen Einrichtungen dieser Art ist Abstinenz in dem Haus jedoch keine Voraussetzung.