Mädchen bei Autorennen getötet: Jugendstrafen gefordert

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Eine Bronzefigur stellt die Justitia mit Waage in der Hand dar.
Eine Bronzefigur stellt die Justitia mit Waage in der Hand dar. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/dpa-tmn/Symbolbild

Aachen (dpa) – Im Aachener Prozess um den Unfalltod einer Achtjährigen ist die Staatsanwaltschaft in ihren Plädoyers vom Mordvorwurf abgerückt: Sie forderte für die beiden Angeklagten jeweils eine Jugendstrafe von fünf Jahren wegen vorsätzlicher Teilnahme an einem Kraftfahrzeugrennen mit Todesfolge, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch sagte.

Zwar gehe die Staatsanwaltschaft noch immer davon aus, dass die beiden heute 20 und 21 Jahre alten Männer sich ein illegales Rennen geliefert hatten, ehe einer von ihnen mit einem entgegenkommenden Wagen zusammenstieß, in dem das Mädchen saß. Jedoch habe aus Sicht der Staatsanwaltschaft kein Tötungsvorsatz nachgewiesen werden können.

Die Verteidiger der Angeklagten sahen in ihren Plädoyers die Voraussetzungen für eine Jugendstrafe nicht gegeben. Am Donnerstagnachmittag will das Gericht das Urteil verkünden.