Polizei durchsucht zwei Wohnungen aus rechter Szene

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Ein Blaulicht leuchtet unter der Frontscheibe eines Einsatzfahrzeugs der Polizei.
Ein Blaulicht leuchtet unter der Frontscheibe eines Einsatzfahrzeugs der Polizei. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Dortmund (dpa/lnw) – Die Dortmunder Polizei hat zwei Wohnungen von bekannten Mitgliedern der rechtsextremistischen Szene durchsucht. Die Aktion am Freitag stehe im Zusammenhang mit einem Ermittlungsverfahren von Polizei und Staatsanwaltschaft, sagte eine Sprecherin. Die beiden Männer im Alter von 27 und 29 Jahren stünden im Verdacht, am Dienstagabend am Dortmunder Wilhelmplatz drei «Regenbogen-Fahnen» abgerissen und mitgenommen zu haben. Zeugen hätten die Polizei alarmiert. Die Fahnen wurden bei der Durchsuchung aber nicht gefunden, wie die Sprecherin sagte.

In Dortmund existiert seit Jahren eine starke Rechtsextremisten-Szene vor allem im Stadtteil Dorstfeld, wo auch die Durchsuchungen stattgefunden haben. Regenbogenfahnen stehen unter anderem für Solidarität mit Menschen, die in ihrer sexuellen Orientierung oder Identität von der heterosexuellen Welt abweichen – also etwa Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und queere Menschen.