Endokrinologie: Mettmanner Chefarzt ist „Top-Mediziner“

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Chefarzt Professor Dr. med. Christian Berg mit der Auszeichnung. Foto: EVK Mettmann
Chefarzt Professor Dr. med. Christian Berg mit der Auszeichnung. Foto: EVK Mettmann

Mettmann. Das Magazin „Focus“ hat Chefarzt Professor Dr. med. Christian Berg zum „Top-Mediziner“ auf der Focus-Ärzteliste aufgeführt.

Der Chefarzt aus dem Evangelischen Krankenhaus Mettmann zählt damit zu den besten Behandlern, wenn es um endokrine Erkrankungen, also Hormonstörungen und Störungen des Fettstoffwechsels geht.

„Hormone steuern das Leben“, erklärt Professor Berg. „Sobald eine Fehlfunktion oder Schwäche der endokrinen Drüsen vorliegt und Botenstoffe nicht in der richtigen Menge ins Blut abgegeben werden, gerät der gesamte Körper und das Wohlbefinden aus dem Gleichgewicht. Rauszufinden, welche Botenstoffe zu viel oder zu wenig produziert werden, das kann mitunter eine sehr komplexe, fast detektivische Aufgabe sein“.

Das Evangelische Krankenhaus Mettmann hat ein hauseigenes Hormonlabor für die Behandlung hormonell bedingter Erkrankungen. Die Sprechstunde steht aufgrund der kassenärztlichen Zulassung allen Patienten offen, die an einer Hormon- oder Fettstoffwechselstörung leiden.

„Ich freue mich sehr, dass ich nach dem komplexen Auswahlverfahren, das der Focus in Zusammenarbeit mit Fact Fields, einem Recherche-Institut für Datenerhebung und -analyse, durchgeführt hat, als einer der besten Ärzte in Deutschland ausgewiesen werde“, sagt der Endokrinologe nach der Zertifizierung. Bergs Schwerpunkt der Endokrinologie, den er neben der Angiologie und Diabetologie im EVK Mettmann verantwortet, sei zwar der kleinste Bereich der Inneren Medizin, aber auch ein durchaus komplexes Arbeitsfeld hinsichtlich Diagnostik und Therapie.

Zu den so genannten Volkskrankheiten der Hormonstörungen zählen Schilddrüsenerkrankungen, Osteoporose oder auch Diabetes. Aber auch die Nebennieren, die Bauchspeicheldrüse oder die Schaltzentrale aller Hormondrüsen, die Hirnanhangsdrüse können Fehlfunktionen aufweisen, die den Körper aus dem Gleichgewicht bringen.

Die Symptome hormonell bedingter Erkrankungen sind laut EVK Mettmann meist „diffus bis schleichend“. Müdigkeit, Unruhezustände, Stimmungsschwankungen, ein wechselndes Temperaturempfinden oder Haarausfall seien nur einige Anzeichen, die auf hormonelle Störungen hinweisen können. Im EVK Mettmann stehen für Diagnostik und Therapie unterschiedliche Verfahren zur Verfügung.