A44-Unfall: Trümmerfeld über rund 300 Meter

10711
Unfall A44 Velbert
Der Einsatzort auf der A44. Foto: Feuerwehr Velbert

Velbert. Die Velberter Feuerwehr ist am Abend zweifach gefordert worden: Zunächst kam es zu einer Alarmierung wegen eines Unfalls auf der A44 in Fahrtrichtung Essen, wenig später sorgte eine Feuermeldung für einen Paralleleinsatz. 

Am heutigen Freitag wurden die Feuerwehr nach eigenen Angaben um 18.27 Uhr auf die auf die A44 in Fahrtrichtung Essen gesandt. Es rückten hauptamtliche und ehrenamtliche Kräfte des Löschzuges 1 aus Velbert-Mitte aus.

„Zwischen dem Autobahndreieck Velbert-Nord und der Abfahrt Langenberg sollten drei Fahrzeuge verunfallt sein, wovon eins auf dem Dach liegen würde“, berichtet die Feuerwehr. Die Unfallstelle befand sich laut Feuerwehr unmittelbar am Übergang der A535 auf die A44. Zuvor teilte bereits die Ratinger Wehr mit, dass bei dem A44-Unfall fünf Personen verletzt worden sein sollten.

Die Kreisleitstelle alarmierte zusätzliche Rettungsdienstfahrzeuge aus Essen und Haan sowie die leitende Notärztin des Kreises Mettmann und aus Ratingen den organisatorischen Leiter Rettungsdienst sowie einen Gerätewagen zur Unterstützung.

„Das Trümmerfeld der drei verunfallten Fahrzeuge erstreckte sich auf rund 300 Metern“, so die Velberter Feuerwehr zur Situation vor Ort auf der Autobahn.

Die A44 wurde für die Versorgung der Patienten und die Absicherung der Einsatzkräfte voll gesperrt. Zusätzlich wurde die Einsatzstelle mit einem Polizeihubschrauber aus der Luft kontrolliert.

„Insgesamt mussten durch Feuerwehr und Rettungsdienst zwei mittelschwerverletzte und drei leichtverletzte Patienten versorgt werden“, hieß es. Alle wurden in Krankenhäuser nach Essen, Haan, Mettmann und Velbert gebracht.

Die Einsatzstelle konnte nach rund zweieinhalb Stunden an die Autobahnpolizei übergeben werden.

Brandmeldung an der Friedrichstraße

Sechs Minuten nach der Alarmierung zur Einsatzstelle auf der A44 wurde durch die Kreisleitstelle ein weiterer Einsatz für die Feuerwehr Velbert eröffnet. „Auf der Friedrichstraße war ein Heimrauchmelder zu hören, außerdem waren Brandgeruch im Treppenhaus feststellbar“, so die Feuerwehr.

Einsatzort war eine Wohnung im dritten Obergeschoss, die mittels Schlüssel geöffnet werden konnte. Die Ursache für den Brandgeruch war laut Feuerwehr angebranntes Essen.

„Nach intensiven Lüftungsmaßnahmen konnte die 20 Einsatzkräfte die Einsatzstelle nach rund 30 Minuten an den Wohnungsbesitzer übergeben und wieder zur Wache einrücken“, so die Velberter Wehr. „Die heutigen Einsätze haben wieder gezeigt, dass innerhalb des Kreises sowohl im Rettungsdienst als auch im Brandschutz nicht zuletzt durch vorgeplante Konzepte eine hervorragende Zusammenarbeit möglich ist.“