Sechs Verdächtige nach Geldautomatensprengung in U-Haft

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Ein gesprengter Geldautomat ist hinter einem Flatterband mit der Aufschrift «Polizeiabsperrung» zu sehen.
Ein gesprengter Geldautomat ist hinter einem Flatterband mit der Aufschrift «Polizeiabsperrung» zu sehen. Foto: Matthias Balk/dpa/Symbolbild

Kroppach/Bonn (dpa) – Nach einer Geldautomatensprengung in Kroppach im Westerwald sind sechs Tatverdächtige in Untersuchungshaft genommen worden. Die Männer im Alter von 18 bis 30 Jahren sollen in der Nacht zum Donnerstag an der Tat beteiligt gewesen sein, wie die Staatsanwaltschaft Koblenz am Freitag mitteilte. Zwei der Tatverdächtigen fassten die Einsatzkräfte am Donnerstagmorgen in Roth im Rhein-Lahn-Kreis. Am Abend nahm die Polizei vier weitere mutmaßliche Täter in Bonn fest.

Einem weiteren Verdächtigen gelang die Flucht. Im Zuge der Fahndung nach ihm hätten die Ermittler Bargeld gefunden, das mutmaßlich von der Tat stamme. Die genaue Höhe des Schadens beziehungsweise der Beute sei noch nicht bekannt, die Ermittlungen dauern an.

Die festgenommenen Beschuldigten wurden den Ermittlungsrichterinnen beim Amtsgericht in Koblenz vorgeführt. Unter Annahme von Fluchtgefahr seien Haftbefehle gegen die sechs mutmaßlichen Tatbeteiligten wegen des dringenden Verdachts des gemeinschaftlichen schweren Bandendiebstahls sowie des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion erlassen worden, sie sollten in unterschiedliche Haftanstalten gebracht werden.