Autodiebstahl mit dem Abschleppwagen kommt vor Gericht

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Eine Figur der blinden Justitia.
Eine Figur der blinden Justitia. Foto: Sonja Wurtscheid/dpa/Symbolbild

Krefeld (dpa/lnw) – Mit einem besonders dreisten Fall von Autodiebstahl muss sich das Amtsgericht Krefeld am heute beschäftigen. Mit einem Abschleppwagen soll ein 41-jähriger Krefelder parkende Wagen einfach aufgeladen und an den Betreiber einer Schrottpresse in Essen verkauft haben. 13 Autos aus Krefeld, Duisburg und Mönchengladbach sollen so auf Nimmerwiedersehen verschwunden sein.

Der mehrfach vorbestrafte Angeklagte steht nun wegen besonders schweren Diebstahls vor Gericht. Zwei Autodiebstähle waren laut Anklage von der Überwachungskamera einer Krefelder Autowerkstatt gefilmt worden. Zudem war der Klau eines dritten Wagens von einem Zeugen beobachtet worden.

Die Polizei hatte an dem Abschleppwagen schließlich einen GPS-Tracker angebracht und konnte so per Satellitenortung nachvollziehen, dass der Abschleppwagen nach den Diebstählen stets einen Recyclinghof in Essen ansteuerte. Anhand der dort geführten Verwertungslisten sei dann schnell klar gewesen, wer die gestohlenen Autos angeliefert hatte.