Fünf Siegerteams bei «Erste-Hilfe-Olympia» in Essen

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Ersthelfer versorgen Verletzte zur «Erste-Hilfe-Olympia».
Ersthelfer versorgen Verletzte zur «Erste-Hilfe-Olympia». Foto: Christopher Neundorf/dpa

Essen (dpa/lnw) – In Essen sind rund 500 Teilnehmende von sechs bis 60 Jahren zur «Erste-Hilfe-Olympia» angetreten. Die Rettungskräfte der Johanniter stellten ihr Können am Samstag in unterschiedlichen Disziplinen von Erster Hilfe bis zur Notfallrettung unter Beweis, wie ein Sprecher der Hilfsorganisation berichtete. Als Gewinner des Landeswettkampfes wurden Rettungsteams aus den Regionalverbänden Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen und Münsterland/Soest sowie den Regionalverbänden Ruhr-Lippe und Aachen-Düren-Heinsberg gekürt, wie es am Sonntag hieß.

In den fünf Mannschaftskategorien erreichten sie die höchste Punktzahl unter insgesamt 22 angetretenen Teams und landeten damit ganz oben auf dem Siegertreppchen. Sie erhielten Pokale sowie einen Mannschaftspreis und sind für den Bundeswettkampf 2023 in Berlin qualifiziert.

Sogar ganz junge Nachwuchskräfte aus den Grundschulen hatten sich mit altersgerechten Aufgaben beteiligt. Insgesamt waren die Teams in fünf Alterskategorien unterteilt. Die Wettkämpfe fanden an eigens aufgebauten Unfallstationen in der Grugahalle und im Grugapark statt.

Zu meistern waren Einsatzszenarien wie Hilfen für einen Schwerverletzten voller Blut nach einem Sturz oder für eine Patientin mit schwerem Herzinfarkt. Zu den Aufgaben gehörte dem Sprecher zufolge auch etwa die Versorgung von Forstarbeitern mit schweren Quetschungen nach Baumfällarbeiten. Darsteller spielten die Unfallopfer, Verletzten oder Bewusstlosen – allesamt «realistisch geschminkt und gespielt», schilderte Sprecher Tobias Eilers. Auch schriftliche Tests oder ein Parcours mit einer Trage waren zu bewältigen.

Der Landeswettkampf für junge und erfahrene Kräfte wird alle zwei Jahre an wechselnden Orten von den Johannitern in Nordrhein-Westfalen veranstaltet. Der nächste Austragungsort solle 2024 Bad Oeynhausen sein.