Ehemalige Intensiv-Patientin hat Namen ihrer Ärzte tätowiert

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Eine Pflegekraft geht auf einer Intensivstation über den Flur.
Eine Pflegekraft geht auf einer Intensivstation über den Flur. Foto: Fabian Strauch/dpa/Symbolbild

Leverkusen (dpa/lnw) – Eine ehemalige Intensiv-Patientin des Klinikums Leverkusen hat sich die Namen zweier Ärzte auf den Unterarm tätowieren lassen. Die beiden Mediziner hätten die 35-Jährige nach einem schweren Unfall wochenlang betreut und in aufwendigen Operationen behandelt, berichtete das Klinikum am Montag in Leverkusen. Die Frau war im April 2021 von einem Lastwagen überrollt und mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden.

Die Klinik gab an, das Unfalldatum habe sich die Frau in römischen Zahlen als zweiten Geburtstag auf das Schlüsselbein stechen lassen und dazu das interne Zeichen der Intensivstation des Klinikums, wo die 35-Jährige wochenlang um ihr Leben gekämpft hatte.

Wegen der Coronaschutzmaßnahmen waren im vorigen Jahr keine Besuche erlaubt. Einige Pfleger und Ärzte hätten sich vor oder nach den Schichten zu der Frau ans Bett gesetzt und sich mit ihr unterhalten.