Ministerium: Schulen mit Coronatests gut versorgt

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Ein Kit für einen Corona-Schnelltest liegt auf dem Federmäppchen eines Schülers.
Ein Kit für einen Corona-Schnelltest liegt auf dem Federmäppchen eines Schülers. Foto: Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Düsseldorf (dpa/lnw) – Die nordrhein-westfälische Landesregierung sieht die Schulen auch im Falle einer erneuten Corona-Welle nach den Sommerferien gut gewappnet. Mit Blick auf das kommende Schuljahr sei bereits Ende 2021 eine Rahmenvereinbarung mit einem Lieferanten für das gesamte Jahr 2022 geschlossen worden, teilte das Schulministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf mit.

Diese Basis ermögliche «eine flexible, ausreichende und zeitnahe Versorgung der Schulen mit Antigen-Selbsttests», versicherte das Ministerium. «Somit ist bei Bedarf eine Versorgungssicherheit für die Schulen, wie auch bisher, gegeben.»

Bis zum Ende des laufenden Schuljahres dürften weiterhin alle nach Aussetzen der Testpflicht an den Schulen verblieben Packungen anlassbezogen eingesetzt werden. «Deshalb sind bisher auch keine Antigen-Selbsttests von Schulen abgeholt worden», berichtete das Ministerium. NRW startet am Wochenende als erstes Bundesland in die Sommerferien.

Ursprünglich hatte die Behörde im April eine Rückholaktion angekündigt, nach breiten Protesten aber klargestellt, dabei handle es sich lediglich «um ein Angebot». Die Tests könnten weiterhin selbst gelagert und genutzt werden – etwa bei Verdachtsfällen, vor Prüfungen oder bei besonderen Veranstaltungen.

In diesem Jahr sind laut Schulministerium rund 65,7 Millionen Tests für Schüler und Beschäftigte an die Lehranstalten in NRW ausgeliefert worden. Nach der jüngsten Bestandsaufnahme hätten die Schulen Ende April noch über rund 8,8 Millionen Selbsttests verfügt. Aufgrund der anlassbezogenen Testungen habe sich der Bestand bis heute aber verringert.