Sparda-Stiftung spendet für gemeinnützige Projekte in Essen

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Hans-Bernd Schleifer (Vorstand der Orchesterakademie der Essener Philharmoniker), Hans-Jürgen Best (Vorstand der Orchesterakademie der Essener Philharmoniker), Korinna Krumpholz (Stiftung der Sparda-Bank West), Dr. Ludger Dohm (Vorsitzender der Orchesterakademie der Essener Philharmoniker), Stefanie Heberling (Vorstand der Ochesterakademie der Essener Philharmoniker), Oberbürgermeister Thomas Kufen und Ilka Mees, Abteilungsleiterin beim Jugendamt der Stadt Essen. Foto: Vera Pues/Stiftung der Sparda-Bank West
Hans-Bernd Schleifer (Vorstand der Orchesterakademie der Essener Philharmoniker), Hans-Jürgen Best (Vorstand der Orchesterakademie der Essener Philharmoniker), Korinna Krumpholz (Stiftung der Sparda-Bank West), Dr. Ludger Dohm (Vorsitzender der Orchesterakademie der Essener Philharmoniker), Stefanie Heberling (Vorstand der Ochesterakademie der Essener Philharmoniker), Oberbürgermeister Thomas Kufen und Ilka Mees, Abteilungsleiterin beim Jugendamt der Stadt Essen. Foto: Vera Pues/Stiftung der Sparda-Bank West

Essen/Düsseldorf. Im Rahmen eines Benefizkonzerts sind Gelder an gemeinnützige Projekte überreicht worden. 

Die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West veranstaltet unter anderem Benefizkonzerte an wechselnden Spielstätten in NRW unter dem Titel „Sparda-Musiknacht“. Bei jedem Konzert wird eine Spende in Höhe der Karteneinnahmen an gemeinnützige Projekte oder Institutionen überreicht. Nach zweijähriger Pause bedingt durch die COVID-19-Pandemie fand am 14. Juni 2022 bereits zum elften Mal die Sparda-Musiknacht in der Philharmonie Essen statt.

Insgesamt 25.000 Euro überreichten der Oberbürgermeister der Stadt Essen, Thomas Kufen, sowie Korinna Krumpholz von der Stiftung der Sparda-Bank West an insgesamt fünf glückliche Spendenempfänger. An diesem besonderen Abend präsentierten die Essener Philharmoniker unter der Leitung des Generalmusikdirektors Tomáš Netopil einige der schönsten musikalischen Edelsteine aus Oper und Ballett.

Spendenempfänger: Geld für Projekte

Orchesterakademie der Essener Philharmoniker

Seit der Spielzeit 1999/2000 können bis zu zehn junge Musikerinnen und Musiker, die bereits über ein abgeschlossenes Hochschulstudium verfügen oder sich kurz vor dem Abschluss befinden, nach erfolgreichem Bestehen eines intensiven Auswahlprozesses, ein Jahr lang praktische Erfahrungen in einem Profi-Klangkörper sammeln. Sie erhalten die Möglichkeit, in den Proben und Aufführungen, im Orchestergraben des Aalto-Theaters sowie auf dem Podium der Philharmonie Essen unter verschiedenen Dirigenten mitzuspielen und dadurch ihre praktischen Erfahrungen für den Berufseinstieg als Berufsmusiker sammeln und erweitern zu können. Fast alle Stipendiatinnen und Stipendiaten haben so ein Festengagement in einem großen namhaften Orchester, manche bei den Essener Philharmonikern, erhalten. Die Orchesterakademie, die ausschließlich privat finanziert wird, erhielt eine Spende in Höhe von 15.000 Euro.

Jugendamt der Stadt Essen

Insgesamt 10.000 Euro erhielt das Jugendamt der Stadt Essen, um verschiedene Projekte an vier Essener Kindertagesstätten umzusetzen.

Kindertagesstätte Grünstraße

Die KiTa-Gruppe wird von 25 Kindern im Alter von 3 – 6 Jahren besucht. Viele Vorschulkinder und Kinder mit Lernschwierigkeiten begegnen sich hier im Alltag. Das Konzept der Montessori-Pädagogik bietet den Erzieherinnen und Erziehern die Möglichkeit, den Kindern in besonderer Weise ihre Ressourcen bewusst zu machen. Dadurch erleben sie Erfolge, die sie zur Lösung weiterer Aufgaben ermutigen. Insbesondere durch die Förderung zur eigenen Initiative und zum selbstbestimmten Handeln schöpfen die Kinder ihr Potenzial im vollen Umfang aus. Zur nahegelegenen Grundschule – die ebenfalls nach der Montessori-Pädagogik arbeitet – wird ein professioneller Kontakte gepflegt. Ziel ist es, den Übergang von der KiTa in die Schule für die Vorschulkinder möglichst reibungslos und angstfrei zu gestalten, so dass die Kinder mit einer inneren Sicherheit und Freude den Wechsel erleben.

Kindertagesstätte Kellinghausstraße

Das Erlernen und die Entwicklung von Sprache in ihrer Vielfältigkeit sind wichtiger Bestandteil der pädagogischen Arbeit in der KiTa Kellinghausstraße. Sprache lässt sich am Schönsten erlernen und intensivieren, wenn sie den Kindern durch musikalische Früherziehung im Singen und Musizieren nähergebracht wird. Das erklärte Ziel der KiTa ist es daher, ein bis zweimal wöchentlich Musik- und Gesangsgruppen durch ausgebildete Fachkräfte in Form einer Projektarbeit anzubieten und diese fest in der pädagogischen Arbeit zu integrieren. Neben dem professionellen Angebot für die Kinder ist in dem Projekt eine Fortbildungsmöglichkeit für die Erzieherinnen und Erzieher sowie die Eltern enthalten.

Kindertagesstätte Krablerstraße

Auch für die KiTa Krablerstraße ist die alltagsintegrierte Sprachbildung ein wichtiger Schwerpunkt in der pädagogischen Arbeit. Gerade in Großgruppen eignet sich das gemeinsame Singen als Form des ›Sprechens‹ und der Kommunikation. Kinder haben dabei Spaß, sie lieben Lieder, Rhythmicals, Singspiele, Fingerspiele und dabei klatschen, stampfen und schnalzen sie. Oft begleiten die Kinder sich mit selbstgebastelten Rasseln, vorhandenen Hölzern oder Glöckchen. Insbesondere neue Percussion-Instrumente regen verstärkt zum Mitmachen und Sich-ausprobieren an. Zwei Mitarbeitende begleiten teilweise mit der Gitarre. Da diese jedoch für die Handhabung durch die Kinder nicht geeignet ist, und die Kinder sich auch hier gern versuchen würden, wird mit den Spendengeldern für die KiTa eine Kindergitarre angeschafft sowie weitere kleine Percussion-Instrumente.

Kindertagesstätte Portendieckstraße

Bereits seit vielen Jahren bearbeitet die KiTa Portendieckstraße den Schwerpunkt Klimaschutz mit den Kindern der Einrichtung. In der Vergangenheit wurden beispielsweise die Themen Strom sparen, Bienen (-sterben) und fair gehandelte Schokolade behandelt. Die KiTa wurde unter anderem wiederholt mit dem Essener Umweltpreis ausgezeichnet. Da man sich mit den Kindern weiterhin dem Thema Umwelt widmen will, wird in diesem Jahr auf dem Außengelände eine große Wildblumenwiese mit den Kindern angelegt. Das Puppenspiel ›Kleiner Daumen, große Wirkung‹ soll als besonderes Highlight das Umweltthema anschaulich vertiefen. Im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung geht es im Puppenspiel darum, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass das Handeln jedes Einzelnen etwas zu einer lebenswerten Zukunft beitragen kann.

Die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-West engagiert sich bereits seit 2004 in Nordrhein-Westfalen. Seit ihrer Gründung hat sie insgesamt über 570 gemeinnützige Projekte mit über 20 Millionen Euro gefördert. Im vergangenen Jahr unterstützte sie mit über einer Million Euro 40 Projekte. Informationen unter www.stiftung-sparda-west.de.