Missbrauchs-Verfahren: Durchsuchungen bei Verdächtigem

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Die Justitia ist an einer Scheibe am Eingang zum Oberlandesgericht zu sehen.
Die Justitia ist an einer Scheibe am Eingang zum Oberlandesgericht zu sehen. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild

Köln (dpa/lnw) – Im Fall eines mutmaßlichen Missbrauchstäters in Köln durchsuchen Beamte erneut die Wohnung des Verdächtigen. «Wir suchen nach weiteren Beweismitteln», sagte eine Sprecherin der Kölner Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Für die am Dienstag begonnene Aktion im Stadtteil Zollstock seien mindestens drei Tage angesetzt, deshalb könne sie noch nichts zu möglichen Ergebnissen sagen. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

Der 33-jährige Mann sitzt seit Anfang Juni wegen des Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern in Untersuchungshaft. Laut Haftbefehl soll er mindestens vier Kinder missbraucht haben, die Ermittler gehen aber inzwischen von einer höheren Zahl aus. Seine Opfer hatte er gefunden, indem er sich über das Internet als Babysitter angeboten hatte.

Außerdem hatte er als geringfügig beschäftigter Betreuer in drei Kölner Kitas gearbeitet. Hier gibt es bislang in einem Fall Hinweise auf Missbrauch eines Kindes.