Mann stürzt aus zweitem Stock: Polizei findet Drogen und Geld

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Der Schriftzug
Der Schriftzug "Polizei" steht auf einem Einsatzwagen. Foto: Volkmann

Wuppertal. Bei einem Sturz aus dem zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses am Klingelholl hat sich am Montag ein Mann erhebliche Kopfverletzungen zugezogen. Das berichtet die Polizei. In der Wohnung fanden Beamten Drogen. 

Laut Polizei und Staatsanwaltschaft kam es gegen 13.25 Uhr zu dem Vorfall. Polizeibeamte rückten am gestrigen Mittag im Zuge eines Einsatzes zu einem Mehrfamilienhaus am Klingelholl in Wuppertal aus. Die Einsatzkräfte klingelten und klopften an den Türen mehrerer Wohnungen, um an „einsatzrelevante Erkenntnisse“ zu gelangen.

Einer der Hausbewohner wies die Beamten auf einen Mann hin, der verletzt im Hinterhof lag. „Nach einer sofort eingeleiteten Erstversorgung durch die Polizisten brachte der Rettungsdienst den 24-Jährigen zur intensivmedizinischen Versorgung ins Krankenhaus“, hieß es.

Wie die Polizei zu der bisherigen Spurenlage mitteilt, „dürfte der Verletzte von einem Balkon im zweiten Obergeschoss gestürzt sein“. Die Beamten drangen mit Unterstützung der Feuerwehr in die Wohnung des Mannes ein. Weitere Personen fand man dort nicht, dafür bemerkte die Polizei einen „starken Marihuanageruch“. Zudem fanden die Einsatzkräfte in der Wohnung Geldbündel.

„Da nunmehr der Verdacht des Drogenhandels bestand wurde die Staatsanwaltschaft informiert, die einen Durchsuchungsbeschluss bei dem Amtsgericht Wuppertal erwirkte“, hieß es. Wie die Polizei mitteilt, hat man 2.573 Gramm Marihuana, 792 Gramm Ecstasy-Tabletten sowie über 4.650 Euro Bargeld in kleiner Stückelung sichergestellt.

„Nach ersten Erkenntnissen dürfte der Tatverdächtige das Erscheinen der Polizei auf sich bezogen und versucht haben, über den Balkon seiner Wohnung zu entkommen“, vermuten die Behörden. Bei dem Sturz zog sich der Mann „insbesondere erhebliche Kopfverletzungen zu“.