Ministerin Scharrenbach zieht Bilanz der Fluthilfe

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Nordrhein-Westfalens Bau- und Kommunalministerin Ina Scharrenbach spricht im Landtag.
Nordrhein-Westfalens Bau- und Kommunalministerin Ina Scharrenbach spricht im Landtag. Foto: Sophie Brössler/dpa/Archivbild

Düsseldorf (dpa/lnw) – Ein Jahr nach dem verheerenden Hochwasser in Nordrhein-Westfalen zieht Bau- und Kommunalministerin Ina Scharrenbach (CDU) heute (10.30) eine Bilanz des Wiederaufbaus. Bei der Flutkatastrophe Mitte Juli 2021 waren allein in NRW 49 Menschen gestorben. Zehntausende Menschen in fast der Hälfte aller Kommunen im bevölkerungsreichsten Bundesland waren betroffen. Im rheinland-pfälzischen Ahrtal hatte die Sturzflut sogar 134 Todesopfer gefordert.

Der Starkregen und das Hochwasser am 14./15. Juli 2021 waren die größte Naturkatastrophe in der Geschichte Nordrhein-Westfalens. Bund und Länder stellten für den Wiederaufbau rund 12,3 Milliarden Euro bereit. Die NRW-Landesregierung hatte eine Woche nach der Katastrophe das Antragsverfahren für den Wiederaufbau gestartet. Scharrenbach will nun aktuelle Zahlen vorstellen sowie einen Ausblick auf den weiteren Wiederaufbau geben.

Bis März waren nach Angaben Scharrenbachs rund 530 Millionen Euro für Wiederaufbauhilfen bewilligt worden. Scharrenbach hatte im März gesagt, die Kommunen könnten Wiederaufbaupläne noch bis Sommer 2023 einreichen. Die große Welle der Anträge seitens der Kommunen stehe noch bevor. Die Opposition hatte immer wieder einen schleppenden Wiederaufbau kritisiert. Auch die Grünen, die inzwischen Koalitionspartner der CDU sind, hatten bemängelt, das Land unterstütze die Kommunen nicht ausreichend.