Habeck: Insolvenz von Uniper verhindern

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Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen), Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, spricht.
Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen), Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, spricht. Foto: Michael Kappeler/dpa

Berlin (dpa) – Die Bundesregierung will eine Pleite von Uniper verhindern. «Politisch ist klar: Wir werden nicht zulassen, dass ein systemrelevantes Unternehmen in Insolvenz geht und infolgedessen der globale Energiemarkt in Turbulenzen gerät», erklärte Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck (Grüne) am Freitag in Berlin.

Die Bundesregierung arbeite mit Hochdruck an Stabilisierungsmaßnahmen. «Wir sind hierzu mit allen Akteuren im engen Austausch.» Über die konkrete Form der Unterstützung werde jetzt verhandelt und dann entschieden. Habeck verwies darauf, dass das geänderte Energiesicherungsgesetz dem Bund verschiedene Möglichkeiten gebe. «Und wir werden handeln.»

Der angeschlagene Gasimporteur Uniper stellte nach der Drosselung russischer Gaslieferungen bei der Bundesregierung einen Antrag auf Stabilisierungsmaßnahmen. Der Vorschlag sieht auch Eigenkapitalkomponenten vor, die zu einer relevanten Beteiligung des Bundes an Uniper führen würden, wie das Unternehmen am Freitag in einer Pflichtmitteilung an die Börse mitteilte.