Zum Energiesparen: Landtag kühlt Sitzungssäle weniger

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Blick in den Plenarsaal des Landtags von Nordrhein-Westfalen.
Blick in den Plenarsaal des Landtags von Nordrhein-Westfalen. Foto: Marius Becker/dpa/Symbolbild

Düsseldorf (dpa/lnw) – Im Düsseldorfer Landtag könnten Politiker nicht nur wegen mancher Themen ins Schwitzen kommen: Das Parlament hat im Zuge der aktuellen Energiespar-Debatte unter anderem die Kühlung der Sitzungssäle zurückgefahren. Das sagte ein Landtagssprecher auf dpa-Anfrage. Um wieviel Grad genau, könne man nicht pauschal beziffern. Im Bundestag sollen die Klimaanlagen in den Sälen künftig von 22 bis 24 Grad Raumtemperatur auf 24 bis 26 Grad eingestellt werden.

Als weitere «kurzfristige Maßnahmen» werden laut Landtag die Informations-Bildschirme an Sitzungssälen und die Grundbeleuchtung des Plenarsaals früher ausgeschaltet. Weitere Schritte würden im Auftrag von Landtagspräsident André Kuper gerade geprüft: «Wie zum Beispiel die Reduzierung der Fassadenbeleuchtung und die Wärmerückgewinnung der Lüftungsanlagen sowie die Schaffung eines Nachhaltigkeitsmanagements in der Landtagsverwaltung.»

Gut für die Abgeordneten: In der kommenden Woche, für die sehr warmes Wetter vorhergesagt wird, ist noch Sommerpause im Landtag. Lediglich eine Sitzung des Petitionsausschuss ist angesetzt.