Umweltminister will ökologischen Hochwasserschutz ausbauen

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NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer ( 2.v.r., Grüne ) verschafft sich mit der technischen Direktorin Petra Beckefeld (r) einen Überblick.
NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer ( 2.v.r., Grüne ) verschafft sich mit der technischen Direktorin Petra Beckefeld (r) einen Überblick. Foto: Roberto Pfeil/dpa/Archivbild

Euskirchen (dpa) – Als eine der Lehren aus der Flutkatastrophe des vergangenen Jahres setzt der neue NRW-Umwelt- und Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) auf ökologischen Hochwasserschutz. Das Land NRW wolle bis zu 80 Millionen Euro pro Jahr in die ökologische Entwicklung von Fließgewässern investieren. Ziel sei es unter anderem, diesen Gewässern wieder mehr Platz zur Ausbreitung zu geben, teilte Krischer am Mittwoch mit.

«Das menschliche Leid und die enormen materiellen Schäden, die die Sturzfluten und massiven Überschwemmungen im Juli 2021 angerichtet haben, müssen uns Mahnung und Auftrag zugleich sein», teilte er weiter mit. In Euskirchen bei Bonn informierte er sich über den Neubau einer Erftbrücke. Die alte Brücke war durch das Hochwasser massiv beschädigt worden.

Es sei davon auszugehen, dass der Klimawandel Ereignisse wie Hochwasserkatastrophen wahrscheinlicher mache, sagte Krischer. So würden für Nordrhein-Westfalen zunehmende Starkniederschläge vorausgesagt.