Demenz: „Ideenschmiede“ und Vortrag

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Rund 1,6 Millionen Deutsche leiden nach Angaben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Deutschland an Demenz. Foto: Symbolbild (pixabay)
Rund 1,6 Millionen Deutsche leiden nach Angaben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Deutschland an Demenz. Foto: Symbolbild (pixabay)

Kreis Mettmann. Gleich zweimal geht es in der Caritas-Begegnungsstätte Gerberstraße in  Erkrath um das Thema Vergesslichkeit und Demenz.

Am Montag, 18. Juli, ab 17.30 Uhr sind alle Interessierten zu einer Ideenschmiede eingeladen, um gemeinsam Ideen für Hilfen und Unterstützung zu entwickeln und erste Antworten zu finden, was Menschen mit Vergesslichkeit oder beginnender Demenz brauchen beziehungsweise wünschen. Die Caritas-Fachstelle Demenz möchte im Rahmen eines mit Mitteln der Deutsche Fernsehlotterie geförderten Projektes gemeinsam mit allen interessierten Bürgern herauszufinden, was für Betroffene und Angehörige hilfreich sein kann, wenn erste Veränderungen auffallen.

Am Donnerstag, 21. Juli, von 14.30 bis 16 Uhr gibt es die Informationsveranstaltung „Wenn das Gedächtnis nachlässt …“. Hier gibt Referentin Gabriela Wolpers Informationen über Ursachen und Auswirkungen eines nachlassenden Gedächtnisses. Denn auch im höheren Alter ist ein nachlassendes Gedächtnis nicht zwangsweise ein Hinweis auf Demenz. Es gibt auch andere Gründe, wenn das Gedächtnis nachlässt.

Mit diesen beiden Veranstaltungen möchte die Caritas-Fachstelle den Focus darauf legen, dass aus Sorge an einer Demenz erkrankt zu sein, sich Menschen oftmals bereits bei zunehmender Vergesslichkeit zurückziehen und mit niemandem reden. Gerade im Alter wird ein nachlassendes Gedächtnis schnell als Zeichen einer Demenz gewertet.

Dabei kennen wir alle doch eine gewisse Vergesslichkeit z.B. der Name, der nicht einfallen will oder die vergessene Milch beim Einkauf. Dennoch ist es sinnvoll, bereits frühzeitig abklären zu lassen, ob die wahrgenommenen Veränderungen, die meist zu Beginn vor allem das Gedächtnis und die Wortfindung betreffen, wirklich Symptome einer beginnenden Demenz sind oder nicht doch eine andere Ursache haben. Nicht jede Gedächtnisstörung ist Anzeichen für eine Demenz. Es lohnt sich, der Sache auf den Grund zu gehen.

Weitere Informationen und Anmeldung bei der Caritas-Fachstelle Demenz, Frau Wolpers, Tel.: 02103- 2509977