Wettbewerb: Kürbispflanzen stehen in voller Blüte

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Malin und ihre Freunde im katholischen Familienzentrum St. Barbara. Foto: Kreis Mettmann
Malin und ihre Freunde im katholischen Familienzentrum St. Barbara. Foto: Kreis Mettmann

Langenfeld. Viele leuchtendgelbe Blüten sind in den zwei Hochbeeten im Garten des Katholischen Familienzentrums St. Barbara in Langenfeld zu sehen.

Beim Wettbewerb „Vom Kompost zum Kürbis“ stehen die mittlerweile nicht mehr ganz so kleinen Pflänzchen jetzt in voller Blüte. 93 Kindergärten und Schulen im Kreis Mettmann mit 4.755 Kindern sind dabei. In diesem Jahr findet der Wettbewerb zum zehnten Mal statt. Jede Einrichtung hat fünf Säcke Kompost von der Kompostierungsanlage für Bioabfälle KDM in Ratingen erhalten. Auf diesem gedeihen die Kürbispflanzen prächtig.

„Wir hoffen auf eine reiche Ernte“, so Jenny Buchhäldt, Leiterin der Naturdetektive-AG des Kindergartens „Aus den Kürbissen haben wir in den vergangenen Jahren eine Suppe gekocht oder leckere Muffins gebacken. Die Kinder waren begeistert!“ Die kleinen Nachwuchsgärtner der Naturdetektive-AG sind immer mit großem Eifer bei der Sache. „Wir haben die Samen eingepflanzt und jeden Tag ein bisschen Wasser drauf gegossen“, erzählt der vierjährige Moritz stolz. Der Kindergarten begleitet den Wettbewerb in einer eigenen Dokumentation. Es wurden Fotos gemacht und die Kinder haben Bilder vom Wachstum der Pflanzen gemalt.

Neben dem Kürbiswettbewerb engagieren sich die Naturdetektive bei einem Waldprojekt, sähen Pflanzen in die Kräuterspirale, ernten Früchte von Obstbäumen oder halten sogar ein paar Wochen im Jahr Hühner auf dem Kita-Gelände. So sollen sie lernen, wo das morgendliche Frühstücksei am herkommt.

Die Kinder wünschen sich nun, dass nach der Rückkehr aus dem Urlaub bereits kleine Kürbisse in ihren Beeten zu sehen sind. Die Nachwuchsgärtner, die bis zum Herbst den größten Kürbis im Kreis Mettmann gezüchtet haben, erhalten einen Preis. Das höchste Gewicht, das ein Kürbis in den vergangenen Jahren auf die Waage gebracht hat, waren stolze 38 Kilogramm.

Die kleinen Naturdetektive der Kita in Langenfeld haben jedes Jahr an dem Wettbewerb teilgenommen und hoffen, zum Ende der Aktion auf dem Siegertreppchen stehen zu können.