Eiskalte Überraschung für die Bauspielplatz-Kinder

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Bürgermeisterin Sandra Pietschmann, Silvia Böhm, stellvertretenden Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, und Jugendamtsleiter Stephan Paas verteilen Eis an die Kinder. Foto: Kreisstadt Mettmann
Bürgermeisterin Sandra Pietschmann, Silvia Böhm, stellvertretenden Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, und Jugendamtsleiter Stephan Paas verteilen Eis an die Kinder. Foto: Kreisstadt Mettmann

Mettmann. Mit einer großen, bunten Kühlbox voller Eis hat Bürgermeisterin Sandra Pietschmann am Montag die Kinder auf dem Bauspielplatz überrascht. Das teilt die Stadtverwaltung mit. 

Bei Temperaturen an die 30 Grad kam die eisige Abkühlung für die Mädchen und Jungen gerade recht, denn Sägen und Hämmern ist bei diesen Temperaturen schweißtreibend.

Bevor die Bürgermeisterin zusammen mit Silvia Böhm, der stellvertretenden Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses, und Jugendamtsleiter Stephan Paas das Eis verteilte, ließ sie sich von Kindern durch die Budenstadt, die unterhalb des Konrad-Heresbach-Gymnasiums in den vergangenen drei Wochen entstanden ist, führen. Schwer beeindruckt von der architektonischen Kreativität der Kinder ließ sie sich alles ganz genau zeigen und erklären und kletterte mit Ciara, Valentina und Lea sogar auf die Dachterrasse ihrer Bude. Als sie von den Handwerkerinnen erfuhr, dass hin und wieder auch die Eltern beim Bauen mithelfen, erklärte sie spontan, im kommenden Jahr einen Tag lang als Aushilfe auf dem Bauspielplatz mitanzupacken.

420 Kinder wurden bisher für den Bauspielplatz angemeldet. Markus Kier, der diesen tollen städtischen Ferienspaß organisiert, rechnet damit, dass die Zahl von 2019, als 520 Kinder in den sechs Wochen Sommerferien auf dem Bauspielplatz waren, übertroffen wird. In den vergangenen zwei Jahren musste die Anzahl der Kinder wegen Corona begrenzt werden. Betreut werden die Mädchen und Jungen von 30 Jugendlichen und jungen Erwachsenen, von denen der größte Teil ehrenamtlich im Einsatz ist. So wie Bastian (15), der mit sechs Jahren das erste Mal auf dem Bauspielplatz war und in diesem Jahr erneut als erfahrener Betreuer dem Helferteam für die gesamten sechs Wochen zur Verfügung steht. „Als Dankeschön werden wir mit diesen Jugendlichen eine Fahrt an die Nordsee unternehmen“, sagt Kier.

Zum Ausklang der Ferien findet am 5. August das große Abschlussfest auf dem Bauspielplatz statt, zu dem die Kinder Freunde, Eltern und Geschwister, Oma und Opa, Tanten und Onkel mitbringen können. Kier: „Über Spenden fürs Kuchenbüffet freuen wir uns.“ Doch vorher gibt es noch spannende Erlebnisse mit einem Falkner, der am 26. Juli sowie am 1. und 3. August, jeweils von 13 bis 16 Uhr, mit einigen Greifvögeln zu Gast sein wird. Außerdem wird auf noch ein Parkour-Camp über drei Tage durchgeführt, das am 20. Juli startet.