Waldbrandgefahr: Überwachungsflüge in Ostwestfalen-Lippe

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Ein Feuerwehrmann hält eine Winkerkelle mit der Aufschrift «Einsatz Feuerwehr».
Ein Feuerwehrmann hält eine Winkerkelle mit der Aufschrift «Einsatz Feuerwehr». Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Detmold (dpa/lnw) – In Ostwestfalen-Lippe werden Wälder in den kommenden Tagen per Flugzeug auf mögliche Brände hin kontrolliert. Am Dienstag und Mittwoch seien je zwei Flüge geplant, wie die Bezirksregierung Detmold am Montag mitteilte. In dem Gebiet herrscht – wie in fast allen anderen Regionen Nordrhein-Westfalens – die zweithöchste Stufe des Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes. Im Westen und Südwesten von Köln gilt sogar die höchste Warnstufe.

Das NRW-Innenministerium habe die Flüge angeordnet, hieß es von der Bezirksregierung. Solche Flüge hatte es in Ostwestfalen-Lippe demnach zuletzt im August 2020, davor im Jahr 2011 gegeben. Die Flugroute sei ein «Zick-Zack-Kurs» rund um die Senne, große Moorflächen sowie alle Waldgebiete. Mit an Bord ist ein Mitglied der Feuerwehr sowie des Regionalforstamts. Überall gebe es viele abgestorbene Bäume oder solche, die vom Borkenkäfer geschädigt seien, sagte Philipp Mantel, Leiter der Gefahrenabwehr der Bezirksregierung.

Grillen und offene Feuer seien im Wald grundsätzlich verboten, momentan auch das Rauchen. Außerdem solle man mit dem Auto nur auf befestigten Flächen parken. Neben dem Waldbrandgefahrenindex ist auch der sogenannte Graslandfeuerindex wegen der Trockenheit in NRW auf einem hohen Niveau.