Weniger Wurst in NRW

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Würstchen liegen auf einem Grill.
Würstchen liegen auf einem Grill. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Düsseldorf (dpa/lnw) – Die Wurst-Produktion ist in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr gesunken. Die gut 130 verarbeitenden Betriebe stellten 272.600 Tonnen her, das waren 3,1 Prozent weniger als 2020, wie das Statistikamt IT.NRW am Dienstag mitteilte. «Rein rechnerisch würde diese Menge ausreichen, um jeden Einwohner des Landes monatlich mit 1,3 Kilogramm Wurst zu versorgen.» Der Absatzwert sank um 56 Millionen Euro – 3,7 Prozent – auf 1,4 Milliarden Euro.

Die größte Produktionsmenge machte Rohwurst wie Salami, Tee- und Mettwurst aus, gefolgt von Brühwurst, also etwa Bockwurst, Leberkäse oder Bierschinken. Bundesweit wurden 2021 rund 1,4 Millionen Tonnen Wurst (minus 8,9 Prozent) im Wert von 7,3 Milliarden Euro (minus 5,4 Prozent) produziert.