Erst Ronaldo, jetzt Suárez: Bundesliga-Gerücht um Star

42
Fußballprofi Luis Suárez jubelt nach seinem Tor.
Fußballprofi Luis Suárez jubelt nach seinem Tor. Foto: Jose Miguel Fernandez De Velasco/AP/dpa/Archivbild

Bad Ragaz (dpa) – Nach Cristiano Ronaldo beim FC Bayern soll ein weiterer älterer Starspieler einem Fußball-Bundesligisten angeboten worden sein. Der zurzeit vereinslose und 35 Jahre alte Luis Suárez wurde einem «Sky»-Bericht zufolge bei Borussia Dortmund ins Gespräch gebracht. Grund dafür sei die Tumor-Erkrankung von Neuzugang Sébastien Haller und der deshalb möglicherweise entstehende Personalbedarf in der Offensive. Die BVB-Verantwortlichen äußerten sich am Mittwoch im Trainingslager in Bad Ragaz nicht dazu, am Nachmittag berichtete auch «Sport1» über den großen Namen.

Suárez hatte zuletzt beim spanischen Club Atlético Madrid gespielt und war zuvor unter anderem beim FC Liverpool in England und Madrid-Rivale FC Barcelona beschäftigt. Der Uruguayer gilt als Weltstar seines Heimatlandes, mit seinen Vereinen gewann er etliche Titel.

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte nach dem Bekanntwerden von Hallers Erkrankung betont, nicht «in Hektik und Aktionismus zu verfallen». Es sei aus «meiner Sicht moralisch-ethisch ein Problem. Wir dürfen nicht über die Gesundheit eines Spielers spekulieren, bevor es glasklare Diagnosen gibt», sagte Watzke. «Und bis es soweit ist, werden noch einige Tage vergehen.» Haller war als Nachfolger von Erling Haaland verpflichtet worden.

Wie Watzke verwies auch Trainer Edin Terzic auf noch anstehende Untersuchungen bei Haller, die nähere Erkenntnisse über die Schwere der Erkrankung bringen sollen: «Wir wissen doch gar nicht genau, wie lang genau die Ausfallzeit sein wird.»

Ronaldo (37/Manchester United) soll den Bayern in diesem Sommer wegen des Abschieds von Weltfußballer Robert Lewandowski zum FC Barcelona angeboten worden sein. Vorstandschef Oliver Kahn hatte die Spekulationen aber früh beendet. «So sehr ich Cristiano Ronaldo als einen der Größten schätze: Ein Transfer würde nicht in unsere Philosophie passen», sagte Kahn Anfang Juli dem «Kicker».