Hund in heißem Auto: Besitzerin wollte «nur kurz einkaufen»

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Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: David Inderlied/dpa/Symbolbild

Euskirchen (dpa/lnw) – Hechelnd saß ein kleiner Hund auf dem Fahrersitz eines Autos, als er am Dienstagabend in Euskirchen befreit wurde. Eine aufmerksame Zeugin hatte die Polizei informiert. Nach Polizeiangaben vom Mittwoch harrte der Hund am bisher heißesten Tag des Jahres in einem komplett geschlossenen Pkw in der prallen Sonne aus. Der Wagen war auf einem Parkplatz am Bahnhof abgestellt. Beim Eintreffen der Polizei lag die Außentemperatur bei 36 Grad. Feuerwehrleute öffneten ein Fahrzeugfenster und befreiten den Hund. «Dem geschwächt wirkenden (leicht taumelnden) Hund wurde sofort ein Gefäß mit Trinkwasser hingestellt, aus dem er sich reichlich bediente», so die Polizei.

Unmittelbar danach erschien die 34 Jahre alte Halterin. Auf die Frage, warum sie ihr Tier in dem heißen Auto gelassen habe, erklärte sie den Angaben zufolge, dass sie «nur kurz einkaufen gehen wollte» und die Leine zu Hause vergessen habe. Die Frau bekam eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.