Fortuna-Spiel und Feuerwerk: Rheinbahn bereitet sich vor

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Ein Bus und eine Straßenbahn im Depot der Rheinbahn. Foto: Rheinbahn
Ein Bus und eine Straßenbahn im Depot der Rheinbahn. Foto: Rheinbahn/Archiv

Düsseldorf. Wegen zweier Großveranstaltungen in Düsseldorf erwartet die Rheinbahn des „fahrgststärksten Tag“ des Jahres. Das Verkehrsunternehmen wappnet sich.

Mit dem Fußballspiel der Fortuna und dem großen Feuerwerk zur Rheinkirmes stehen am Freitag, 22. Juli, zwei Großveranstaltungen auf dem Programm, die für die Rheinbahn eine besondere personelle und logistische Herausforderung bedeuten. Tausende Menschen wollen parallel zur Arena und zu den Rheinwiesen – um das zu bewältigen, hat die Rheinbahn für die Kirmes allein 120 Stadtbahnwagen, darunter auch sechs neue HF6-Bahnen, im Einsatz, die etwa 900 Mal die zentrale Kirmes-Haltestelle „Luegplatz“ anfahren. Auf der Pendelbus-Linie 890 fahren rund 20 Gelenkbusse, die vom Messeparkplatz P1 starten.

Etwa 200 Sicherheitskräfte sind am Freitag vor Ort, davon alleine 130 rund um die Kirmes. Die Rheinbahn geht davon aus, dass rund 10.000 Fußball-Fans mit Bussen und Bahnen zur Arena kommen. Für die Hin- und Rückfahrt sind auf der Linie U78 24 Stadtbahnen eingeplant.

Zusätzliche Shuttle-Busse für die Fußball-Fans

Dazu kommen Shuttle-Busse, die ohne Halt zwischen der Heinrich-Heine-Allee und der Arena pendeln. Sie starten bereits ab 17 Uhr an der Haltestelle „Heinrich-Heine-Allee“ in Höhe des Opernhauses (Bussteig 8).

Aus diesen Gründen entfallen die MetroBus-Linien M1 bis M3 am Freitag, 22. Juli, und am Samstag, 23. Juli, ganztägig. Hier gibt es ausreichend parallel fahrende Linien, die die Fahrgäste nutzen können:

  • Linie M1: Buslinien 730, 733, 760
  • Linie M2: Buslinien 733, 833 und 834
  • Linie M3: Buslinien 835, 836 und SB57, Stadtbahnlinien U71, U72, U73, U83 und U77.

Auch die Fahrerinnen und Fahrer der Rheinbahn geben wieder ihr Bestes: Über 200 von ihnen sind am Freitagabend im Einsatz, darunter auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Fahrberechtigung aus der Verwaltung und aus den Werkstätten. Trotzdem kann es, beispielsweise aufgrund von unvorhersehbaren Corona-Erkrankungen, dazu kommen, dass Fahrerinnen und Fahrer kurzfristig ihre Dienste nicht antreten können.

In solchen Fällen reagiert die Rheinbahn mit Ersatzpersonal, Ausfälle einzelner Fahrten sind aber dennoch nicht auszuschließen. Daher appelliert die Rheinbahn sowohl an die Kirmes- als auch an die Fortuna-Fans, frühzeitig loszufahren, etwas mehr Zeit einzuplanen und die Geduld nicht zu Hause zu vergessen. Alle Rheinbahn-Mitarbeitenden geben ihr Bestes und wollen unter den beschriebenen Rahmenbedingungen ihre Fahrgäste schnellstmöglich an ihre Ziele bringen.

Die Rheinbahn weist außerdem darauf hin, auch alternative Verkehrsmittel, wie das Fahrrad oder die Angebote der Sharing-Partner zu nutzen. Die App „redy“ (kostenlos in den jeweiligen App-Stores) vereint dafür das Angebot der Rheinbahn mit dem anderer Mobilitätsanbieter und zeigt die Möglichkeiten und Kombinationen auf einen Blick. Alle Fahrten können die Nutzenden komfortabel über „redy“ buchen und bezahlen.

Die Anfahrt mit dem Auto empfiehlt sich nicht für die Kirmes-Gäste, weil es rund um die Rheinwiesen keine Parkplätze gibt. Wer mit dem Auto kommt, fährt am besten zum Messeparkplatz P1. Von dort startet regelmäßig die Pendelbus-Linie 890 zur Haltestelle „Jugendherberge“ am südlichen Kirmeseingang. Der Service ist in der Parkgebühr von 15 Euro enthalten und gilt für alle Personen in einem Pkw.