Mehr Hilfen zu geforderten Grundsteuer-Angaben

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Düsseldorf (dpa/lnw) – Angesichts der sehr vielen Fragen zu den geforderten Angaben im Zuge der Grundsteuerreform setzt das Land Nordrhein-Westfalen auf mehr Personal und Erklärhilfen. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter in der Grundsteuer-Hotline der Finanzverwaltung werde landesweit um bis zu 200 auf bis zu 500 in der Spitze aufgestockt, teilte das Finanzministerium am Donnerstag mit. Zudem seien die technischen Kapazitäten mehr als verdoppelt worden. Die Hotline sei personell und auch technisch verstärkt worden, sagte eine Sprecherin des Ministeriums der Deutschen Presse-Agentur.

Auf der Informationsplattform www.grundsteuer.nrw.de würden zudem weitere Erklär-Videos und Klick-für-Klick-Anleitungen angeboten, die die Eigentümer durch die Formulare im Online-Finanzamt Elster leiteten. Daneben befänden sich auf dem Portal unter anderem auch Checklisten für die Zusammenstellung der Daten für die geforderte Feststellungserklärung sowie Antworten auf häufige Fragen. Die Abgabe der Feststellungserklärungen für die Neuberechnung der Grundsteuer hat am 1. Juli begonnen. Sie soll bis 31. Oktober bei dem Finanzamt abgegeben werden, in dessen Bereich das Grundstück liegt.