Knieschmerzen: Häufige Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

70
Die Kniegelenke stehen täglich unter Belastung. Foto: Helios-Klinikum Niederberg
Die Kniegelenke stehen täglich unter Belastung. Foto: Helios-Klinikum Niederberg

Velbert. Die Kniegelenke halten jeden Tag eine Menge aus – sie stehen unter Dauerbelastung beim Laufen, Treppensteigen und beim Sport. Manche Gelenke können dem jedoch nicht standhalten. Welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, erklärt Dr. med. Peter Riess, Chefarzt für Orthopädie im nächsten Medizinforum am Dienstag, 2. August, ab 18 Uhr im Helios-Klinikum Niederberg.

Die schwächste Stelle im System sind die Knorpelflächen, die jeweils die Enden des Knochens überziehen. Gemeinsam mit den Menisken und den Bändern übertragen sie die mechanischen Kräfte im Bein und stabilisieren die Knie. Knorpelverletzungen sind meist erst der Beginn der Zerstörung. So wie ein kleiner Sprung in einer Schüssel immer länger wird, breiten sich winzige Knorpelschäden immer weiter aus, bis der Puffer seine Funktion gar nicht mehr erfüllen kann.

Doch es gibt immer mehr Ärzte, die nach einer Lösung suchen. Denn der Knorpel wächst nicht von alleine wieder nach. Eine Methode ist es, Stammzellen aus dem Bauchfett der Patienten zu gewinnen und diese anschließend in das Gelenk zu injizieren. Daraus bildet sich dann neues Knorpelgewebe. Jedoch gibt es zu dieser Behandlungsmethode noch keine Langzeitergebnisse.

Dr. med. Peter Riess, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, wird alles rund um das Thema „Knieschmerzen“ im Medizinforum, am Dienstag, 2. August, ab 18 Uhr, erläutern und zeigt Wege und Methoden auf, wie man Knieschmerzen vorbeugen kann. Anschließend ist Zeit für persönliche Fragen.

Die Veranstaltung findet im Helios Klinikum Niederberg, Robert-Koch-Str. 2 (Sitzungszimmer 1&2) in Velbert statt.

Es gelten die allgemein üblichen Hygiene-Regeln: Zutritt nur mit vorherigem negativen Test; das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie die Händedesinfektion entsprechend der Hinweisschilder ist obligatorisch.

Da die Plätze begrenzt sind, wird um eine telefonische Anmeldung gebeten: 02051 982 2005. Die Teilnahme ist kostenfrei.