Polizei stoppt Umzug von Erkrather Familie ins Münsterland

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Am Mittwoch zogen die Experten des Verkehrsdienstes zwei völlig überladene Umzugswagen aus dem Verkehr. Foto: Polizei
Am Mittwoch zogen die Experten des Verkehrsdienstes zwei völlig überladene Umzugswagen aus dem Verkehr. Foto: Polizei

Erkrath. Der Umzug einer Familie aus Erkrath ins Münsterland hat erfolgreich begonnen, dann allerdings schob die Polizei einen dem am Mittwoch, 27. Juli, zeitweise einen Riegel vor. Die Beamten zogen die zwei überladenen Mercedes Sprinter auf der Bergischen Allee aus dem Verkehr.

Verkehrsexperten der Polizei wurden an einer Kontrollstelle auf der Bergischen Allee auf die herannahenden Fahrzeuge aufmerksam. „Bei einer ersten Inaugenscheinnahme der mit Möbeln und anderen Einrichtungsgegenständen beladenen Fahrzeuge ergab sich schnell der Verdacht der Überladung“, berichtet die Polizei.

Auf der Waage bestätigte sich der Verdachte der Beamten: Die Fahrzeuge wiesen ein Gewicht von 5.000 bzw. 4.440 Kilogramm auf – bei einem jeweils zulässigen Gesamtgewicht von 3.500 Kligramm. „Derartige Überladungen haben sowohl auf das gesamte Fahrverhalten des Fahrzeuges als auch auf die Bremsfähigkeit erheblichen Einfluss und können zu gravierenden Unfällen führen“, mahnt die Polizei. Weiterfahren durfte man zumindest Richtung Münstlerland nicht – die Beamten begleiteten die beiden Mercedes Sprinter mit mäßiger Geschwindigkeit zum nahegelegenen Ausgangsort ihrer Fahrt.

Mit der Hälfte an Ladung konnte es schließlich weitergehen mit dem Umzug in das neue Zuhause. Teuer wird es dennoch: Zu den Umzugskosten erwartet die Fahrzeugführer laut Polizei eine Ordnungswidrigkeitenanzeige verbunden mit einem Bußgeld in Höhe von 235 Euro beziehungsweise 145 Euro sowie einen Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei.